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HGS: Der 13. Stock

 

Hörgeschichten Halloween 15

Der 13. Stock

Das junge Entwicklerteam der Firma „AutaTec“ hat gerade eben das erste Softwareprojekt erfolgreich abgeschlossen. Dies ist doch ein Grund zum feiern finden die Teammitglieder und beschließen anlässlich dieses Ereignisses Pizza zu bestellen. Dazu geht der Projektmanager los um „mal eben beim Kaiser’s um die Ecke Sekt“ zu kaufen. Doch kaum ist er gegangen kehrt er mit einer unglaublichen Erklärung zurück. Und so zeigt sich, dass die Dreizehen ihren Ruf völlig zu Recht hat….


Es sprechen (in der Reihenfolge des Auftretens):
Marcel – Pascal Runge
Pia – Julia Bartel
Felix – Torpedo Blues
Adrian – Jan Langer
Emma – Sonja Schreiber
Jessica – Alexandra Begau
Henry – Martin Schwindt
Simon – Frank Landschoof
Unbekannter am Telefon – Esel Müller
Credits – Sabrina Gleffe

Dieses Hörspiel ist eine Crossover Produktion mit Frank Landschoof von „Silbersurfer’s Podcast“ / „Auf den Hund gekommen“.




Kommentare, Anregungen etc. gerne unter mail[at]hoergeschichten.net oder hier in der Kommentarzeile. Selbstredend freue ich mich auch über eine iTunes Rezension oder Bewertung bei Podcast.de oder einen „Like“ auf meiner Facebook Seite.

10 Fragen an….Julia Bartel

10 Fragen anNachdem uns zuletzt Frank Landschoof Rede und Antwort gestanden hat geht die Runde der Sprecherinterviews weiter mit einer Dame. Sie war zuletzt in der Hörgeschichten Halloween Produktion „Wohin mit dem Stein“ als „Frau“ zu hören, davor bereicherte sie bereits die Fantasy Reihe „Der gewundene Pfad“ in der Episode 2-1: „Schatten am Horizont“ mit ihrer großartigen Interpretation der „Yneera“.

Julia lebt in Bremen und ist im Berufsleben Heilerziehungspflegerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit arbeitet mit behinderten Menschen und sagt von sich selbst dass sie etwas ganz „anderes“ macht. Neben ihrer Tätigkeit als Sprecherin betreibt sie Fantasy-Rollenspiele.

Soweit zu der kurzen Vorstellung von Julia als Person – kommen wir nun zu Julia der Sprecherin und erfahren anhand der „berühmten“ 10 Fragen mehr über ihre Arbeit mit Texten und ihrer Stimme.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Zum Sprechen und meiner Anmeldung im Hörtalk bin ich durch den Schöpfer von Wayne McLair, Paul Burghardt, gekommen. Ich habe die Fortschritte des Hörspiels auf Facebook verfolgt und mich in den Statusberichten eingebracht und durch seine Motivation habe ich mich dann getraut, der Community beizutreten und mich als Sprecherin zu bewerben. Meine erste Rolle, vor gut einem Jahr, habe ich dann in einem Spiele-Mod. gesprochen und war Stolz wie Oskar.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Ich denke, das herstellen von Authentizität, also das Rüberbringen von starken Emotionen, wie Angst, Trauer und Verzweiflung z.B. ist das Schwierigste. Man sitzt ja als Sprecher in seiner Kabine und auf einmal rennt man einem Dieb hinterher, oder brüllt einen faulen Kollegen an, oder erschrickt sich und muss es sich vorstellen, um dabei auch so zu klingen, damit der Hörer es einem auch abnimmt. So etwas muss man üben und immer wieder machen, damit es am Ende auch überzeugend ist.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Zunächst einmal lese ich mir die Szene durch, in der meine Rolle auftritt, meistens frage ich auch den Autor aus, was er sich vorstellt, welche Eigenschaften den Charakter ausmachen und dann lege ich meinst auch schon los. Ich versuche mich in die Rolle rein zu fühlen und mir das Wesen der Rolle wie eine Mütze aufzusetzen, so lange ich aufnehme.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Nun durch meine persönliche Affinität zu Rollenspielen, liegen mir Fantasy-Rollen wie z.B. die Magierin Yneera in „Der Gewundene Pfad- Schatten am Horizont“ weil ich einfach in diese Rolle schon so oft geschlüpft bin oder dunkle, etwas zwielichtige Charaktere, dessen Intention immer so ein bisschen nebelhaft bleibt, das mag ich, daran habe ich Spaß.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Traut euch! Am Anfang ist es nicht immer leicht und die ersten Aufnahmen sind auch bei mir manchmal noch Murks, Versprecher, zugedichtete Wörter, oder ganz einfach eine zu verwaschene Aussprache sind Dinge, die man mit Übung bewältigen kann und wenn man erstmal die Scheu vorm Mikrofon verliert, dann kann man fast alles sein, wenn man genügen Fantasie hat, es sich vorzustellen.

Welches Equipment verwendest Du?

Ich verwende ein Røde NT- 2A mit einem Stativ und ein Presonus Firestudio an dem ein Digimax FS per ADAT dran hängt. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich nur Spreche, denn Aufnehmen, zurechtschneiden und abmischen tut das mein Freund, der sich mit diesen Sachen auskennt und ohne den ich meine ganzen Projekte nicht verwirklichen könnte.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die Vielseitigkeit und die Zusammenarbeit mit dem Autor. Von den Rollen die ich bisher gesprochen haben, hat kaum einer der Autoren soviel positives und vor allem motivierendes Feedback gegeben. Und das sage ich nicht, weil ich wieder eine Rolle sprechen möchte, sondern weil ich die Art, wie er mit mir als Sprecherin arbeitet, spricht und umgeht einfach sehr schätze.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

..einen das Genre interessiert, weil man es liebt, wenn jemand einem eine Geschichte vorliest oder weil man einfach Spaß an Geschichten im allgemeinen hat.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Eine gute Geschichte fesselt mich, bis zum letzten Moment. Sie ist so spannend, dass ich mich bin zum Ende interessiert, wie es ausgeht, wer gewinnt und ob mein Held es schafft.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Ist es schlimm, wenn ich keines habe ? Ich habe das Sprechen bisher immer als mein Hobby betrachtet und somit war es immer meins, und ich gebe mein Bestes und hab Spaß daran. Ich werde nicht so gut wie die professionelle Sprecherin Frau „Xy“ sein, aber da ich das nichtkommerziell mache, brauche ich nur mir und dem Autor zu genügen.

Vielen Dank für das kurzweilige und interessante Interview. Ich bin mir sicher wir werden in der Zukunft noch viel von Julia zu hören bekommen. Und Gerüchte halber bastelt sie auch an einem eigenen Text der dereinst einmal vertont werden wird. Es bleibt also weiterhin spannend um sie.

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