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HGS: Metafolge zu „Des Rätsels Lösung“

Hörgeschichten
Metafolge: Des Rätsels Lösung

Dieses mal gibt es an dieser Stelle kein Hörspiel sondern eine Rückschau zu der neuesten Halloween Folge. Gemeinsam mit Frank von Silbersurfer’s Kosmos unterhalte ich mich über den Entstehungsprozess von „Des Rätsels Lösung“ und beleuchte die Hintergründe hierzu, unter anderem:

  • Warum es beinahe keine Halloween Geschichte mehr gegeben hätte
  • Bögen, jede Menge Bögen. Idealerweise sogar Spannungsbögen
  • Manchmal muss man sich komplett gehen lassen
  • Und jetzt ein wenig Feenstaub!
  • Eine Mängelliste bei einem Hörspiel?
  • Was es mit einem Swimmingpool für einen überhitzenden Schädel auf sich hat
  • SprecherInnen und ihre verschiedenen Arten Texte einzusprechen, zu schreien und zu letzt auch zu sterben
  • Eigne ich mich wirklich als professioneller Wolkenverkäufer und wo hat Frank seinen Cameoauftritt? Sachdienliche Hinweise gerne hier
  • Auf der Suche nach Vehikeln
  • Planungen für 2018 – Du hast ein tolle Idee? Dann freuen wir uns über Deine Vorschläge!
  • Es gibt einen Grund für mich nach meinem Kalender und einem Rotstift zu suchen

Und dann gibt es noch eine mysteriöse Email die wir nicht zuordnen können. Wer bitte ist Dominik Jäger? 🤔 Wer hier Hinweise hat kann diese gerne in die Kommentare eintragen. Dankeschön.


Den Autoresponder zu den Rätseln und jeweiligen Lösungen findest Du unter Sphinx ÄT hoergeschichten.net ( Und das ÄT ersetzen wir durch ein @ wenn wir kein Roboter sind)




Kommentare, Anregungen etc. gerne unter mail[at]hoergeschichten.net oder hier in der Kommentarzeile. Selbstredend freue ich mich auch über eine iTunes Rezension oder Bewertung bei Podcast.de oder einen „Like“ auf meiner Facebook Seite.

To be Halloween or not to be Halloween?

Wie der geneigte Leser und/oder Zuhörer mitbekommen hat ist hier zu Halloween…..nichts passiert. Über das für und wieder und das warum will ich nicht weiter ausschweifen, wer Interesse an Hintergründen hat kann gerne einmal hier nachlesen/nachhören. Ich will an dieser Stelle auch keine Nostalgie betreiben sondern viel mehr den Blick nach vorne richten.

Wenn alles gut geht werde ich drei Räder parallel drehen und es kommen in nicht zu ferner Zukunft – zumindest in Hörgeschichten Maßstäben – drei Produktionen auf einmal heraus.

Was steht also an?


A) Die Kooperationsgeschichte mit Silbersurfers Kosmos

Es wird in jedem Fall eine Kooperationsgeschichte geben – nur eben nicht zu Halloween. Wir haben uns selbst ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und werden alles geben um dieses zu erreichen. Somit kann ich heute schon sagen: Das neue XXL Kooperationshörspiel wird Anfang 2017 erscheinen.Und ja, es wird 2017 wieder ein waschechtes Halloweenhörspiel geben was auch brav am 31.10. erscheinen wird.


B) Anfrage von der Geschichtenkapsel

Die Mädels und Jungs von der Geschichtenkapsel kamen auf mich zu und habe mich gefragt, ob ich nicht Lust habe ihren „Jahres-End-Kalender“ mit zu bestreiten. Lust habe ich mal so richtig, daher werde ich mich hier ins Zeug legen und etwas kleines zurechtbasteln was dann bei der Geschichtenkapsel erscheinen wird.


c) Der gewundene Pfad 2-8

Selbstredend geht auch „Der gewundene Pfad 2“ weiter. Das Skript war sehr, sehr schwierig da diese Episode für die Geschichte einen sehr hohen Stellenwert genießt. Ich bin aber auf einem guten Weg und bin optimistisch dass es Anfang des neuen Jahres „Der gewundene Pfad 2-8: Die Flamme des Lebens“ erscheinen wird.

In Summe also viel Aktivität, davon sehr, sehr vieles hinter den Kulissen. Dazu gibt es auch von der Scoring Stage Neuigkeiten zu vermelden welche ich aber in einem separaten Artikel behandeln will.

10 Fragen an….Werner Wilkening

10 Fragen anDie letzte Runde „10 Fragen an….“ hat sich uns Julia Bartel einen Einblick in Ihre Tätigkeit gegeben. Die Sprecherinterviews gehen weiter, dieses mal mit einer Stimme die keine Unbekannte ist. Neben den Hörgeschichtenproduktionen „DgP1-12:Endspiel“ wo er als Dorfältester „Telf“ aktiv war, als Erzähler bei der jüngsten Halloween Produktion „Wohin mit dem Stein“ sowie in der Episode 4 der 2. Staffel von „Der gewundene Pfad“ als Stadtoberhaupt „Vigor“ hört man seine Stimme in zahlreichen anderen Hörspielen und auch im Fernsehen hat er seine Auftritte.

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht so viel vorweg nehmen, immerhin erzählt Werner unten noch eine ganze Menge über seinen Werdegang. Nur soviel sei an dieser Stelle verraten: Er hat ursprünglich das II. Staatexamen aufs Lehramt. Darüber hinaus  ein Personenbefördrungsschein 3. Klasse, Tätigkeiten als Spediteuer, Elektiker und Tischbauer. Interessen und Hobbys – Literatur, Kunst, Philosophie, Geschichte, Musik und Segeln.

Doch nun zu den 10 Fragen, mit denen wir Werner als Sprecher und auch als Person noch weiter kennenlernen dürfen.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

… was wär‘ mir anderes übrig geblieben, als das Sprechen zu lernen? Man musste eben. Sonst hätte mich doch keiner verstanden. Also: Auf die Bühne – fertig – los. Da musste man sich einfach verständlich machen, auch wenn einem manchmal die Worte fehlten. Kurz: habe 25 Jahre Theater gespielt, angefangen mit kleinen, selbstgeschrieben oder improvisierten Texten bis hin zu den Klassikern des Absurden (Becket; Büchner; Rimbaut) als Piratenchef in einer Stuntshow, als Märchenerzähler auf dem Marktplatz oder als fahrender Sänger&Vagant aus dem Mittelalter. Nebenbei noch paar kleinere TV-Rollen, nicht so wichtig. Schließlich, mir ein Mikro besorgt (19,95 DM aus dem Kaufhaus) und Kassetten besprochen, mit Gedichten oder kurzen Prosatexten, die mir so in die Hand fielen. Bald kamen Leute von einem Internet Radio (Oh!) und da lernte ich Reportage, An&Absage, Kommentar und Schnitt. Nebenbei mein 1. Hörbuch („Die 13 ½ Leben des Käpten Blaubär – 706 Seiten) eingesprochen, dem bis jetzt an die 25 weitere gefolgt sind. Zufällig entdeckte ich dann – mit Absicht – das HoerspielProjekt.de und da bin ich mittlerweile einer der Stammsprecher: über 500 HoerSpiel-Rollen stehn inzwischen auf meinem HoerSpielKonto, allerdings, ohne das viel auf meinem Konto gelandet wäre. Das wird sich hoffentlich bald ändern!

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Die geschriebene Sprache zum Leben erwecken: nicht vorlesen, sondern vorsprechen:
„Das Verständlichste an der Sprache ist nicht das Wort selber,sondern Ton, Stärke, Modulation, Tempo, mit denen eine Reihe von Wörtern gesprochen wird, kurz, die Musik hinter den Worten, die Leidenschaft hinter dieser Musik, die Person hinter dieser Leidenschaft: Alles das also, was nicht geschrieben werden kann.“ (Friedrich Nietzsche) – Besser hätte ich es gerade auch nicht sagen können.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

… den Text so lange sprechen, bis mir meine Figur vorm inneren Auge erscheint. Die betonten Stellen markieren. Sätze gliedern. Luft holen. Verschiedene Stimmlagen probieren. Sprechen, bis es passt. Noch mehr: ins Gegenüber hineinversetzen, dialogisch fragen – dialogisch antworten. Nicht zuletzt, das ganze Stück querlesen – Handlung, Charakter, Stil des Hoerspiels oder -Buchs erfassen und in sich aufnehmen. Und: Aufnahme läuft.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

… immer die, die ich gerade spreche. Das reicht vom Schurken mit der freundlichen Stimme bis zum Guten Opa, der gern Märchen erzählt. Aber durchaus auch „Ernstes“, wenn auch mit einem Augenzwinker.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

… üben, üben üben! (die Antwort eines Berliner Taxifahrers auf die Frage: „… wie komm ich denn zur Philharmonie?“) Klar, es gibt Kurse, es gibt Sprechakademien, es gibt Aussprache Lexika, auch in verschiedenen Foren findet man Hinweise. Am besten ist, wenn Ihr Euch einen Sprecher oder eine Sprecherin oder zwei Eurer Wahl raus sucht, nicht unbedingt immitieren – aber herausfinden, wie die Profis so ihr Sprechhandwerkzeug hand haben: Betonung, Pausen, Wechsel der Sprechmelodie, Stimmansatz etc.. Klauen! – sag ich immer, nicht kopieren: Deine eigene Spreche suchen und finden.

Welches Equipment verwendest Du?

Mikro: SE X 1 (Sound Engineer)- super Design und echt günstig); einen Soundcraft-Mixer; bzw. DI-Port – nicht mehr das Neueste; SoundForge – uralt, but it works groß artig; Workstation – läuft immer noch auf „XP“ – aber läuft … klaglos&zuverlässig. Kabine: viel Akustik-Schaum und viel Molton im ganzen Raum verteilt – fast schalltot.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

… jenun: mich reizen immer Hörgeschichten, wenn sie intelligent, unterhaltsam geschrieben sind. Und die Hörgeschichten gehören dazu!

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

… weil es immer wieder spannend und voll Überraschungen steckt. Eine wunde’bare Phantasie-Reise!

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Eine schön verwickelte Story – und mit einer guten Portion Phantasik, Mysterie, Sex und Humor.!

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

… viele, viele: C. Brückner z.B., aber auch Hans Paetsch, Peter Schiff, Till Hagen, der großartige Helmut Krauss, auch der sonorige Otto Sander, der unglaubliche Harry Rowolt, Santiago Ziesmer, der Clown, Rolf & Christian Schult – noch wen vergessen? – ja, mICH!

Prima, vielen Dank für dieses echt spannende und vielseitige Interview. Ich muss an dieser Stelle sicher nicht spekulieren denn wer will findet zahlreiche Hörspiele in denen Werner bereits aktiv ist – und weitere werden folgen, ganz sicher auch bei den Hörgeschichten nochmals. Wer noch mehr „ins Detail gehen“ will der kann hier stöbern gehen:

HGS: Der 13. Stock

 

Hörgeschichten Halloween 15

Der 13. Stock

Das junge Entwicklerteam der Firma „AutaTec“ hat gerade eben das erste Softwareprojekt erfolgreich abgeschlossen. Dies ist doch ein Grund zum feiern finden die Teammitglieder und beschließen anlässlich dieses Ereignisses Pizza zu bestellen. Dazu geht der Projektmanager los um „mal eben beim Kaiser’s um die Ecke Sekt“ zu kaufen. Doch kaum ist er gegangen kehrt er mit einer unglaublichen Erklärung zurück. Und so zeigt sich, dass die Dreizehen ihren Ruf völlig zu Recht hat….


Es sprechen (in der Reihenfolge des Auftretens):
Marcel – Pascal Runge
Pia – Julia Bartel
Felix – Torpedo Blues
Adrian – Jan Langer
Emma – Sonja Schreiber
Jessica – Alexandra Begau
Henry – Martin Schwindt
Simon – Frank Landschoof
Unbekannter am Telefon – Esel Müller
Credits – Sabrina Gleffe

Dieses Hörspiel ist eine Crossover Produktion mit Frank Landschoof von „Silbersurfer’s Podcast“ / „Auf den Hund gekommen“.




Kommentare, Anregungen etc. gerne unter mail[at]hoergeschichten.net oder hier in der Kommentarzeile. Selbstredend freue ich mich auch über eine iTunes Rezension oder Bewertung bei Podcast.de oder einen „Like“ auf meiner Facebook Seite.

10 Fragen an….Julia Bartel

10 Fragen anNachdem uns zuletzt Frank Landschoof Rede und Antwort gestanden hat geht die Runde der Sprecherinterviews weiter mit einer Dame. Sie war zuletzt in der Hörgeschichten Halloween Produktion „Wohin mit dem Stein“ als „Frau“ zu hören, davor bereicherte sie bereits die Fantasy Reihe „Der gewundene Pfad“ in der Episode 2-1: „Schatten am Horizont“ mit ihrer großartigen Interpretation der „Yneera“.

Julia lebt in Bremen und ist im Berufsleben Heilerziehungspflegerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit arbeitet mit behinderten Menschen und sagt von sich selbst dass sie etwas ganz „anderes“ macht. Neben ihrer Tätigkeit als Sprecherin betreibt sie Fantasy-Rollenspiele.

Soweit zu der kurzen Vorstellung von Julia als Person – kommen wir nun zu Julia der Sprecherin und erfahren anhand der „berühmten“ 10 Fragen mehr über ihre Arbeit mit Texten und ihrer Stimme.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Zum Sprechen und meiner Anmeldung im Hörtalk bin ich durch den Schöpfer von Wayne McLair, Paul Burghardt, gekommen. Ich habe die Fortschritte des Hörspiels auf Facebook verfolgt und mich in den Statusberichten eingebracht und durch seine Motivation habe ich mich dann getraut, der Community beizutreten und mich als Sprecherin zu bewerben. Meine erste Rolle, vor gut einem Jahr, habe ich dann in einem Spiele-Mod. gesprochen und war Stolz wie Oskar.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Ich denke, das herstellen von Authentizität, also das Rüberbringen von starken Emotionen, wie Angst, Trauer und Verzweiflung z.B. ist das Schwierigste. Man sitzt ja als Sprecher in seiner Kabine und auf einmal rennt man einem Dieb hinterher, oder brüllt einen faulen Kollegen an, oder erschrickt sich und muss es sich vorstellen, um dabei auch so zu klingen, damit der Hörer es einem auch abnimmt. So etwas muss man üben und immer wieder machen, damit es am Ende auch überzeugend ist.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Zunächst einmal lese ich mir die Szene durch, in der meine Rolle auftritt, meistens frage ich auch den Autor aus, was er sich vorstellt, welche Eigenschaften den Charakter ausmachen und dann lege ich meinst auch schon los. Ich versuche mich in die Rolle rein zu fühlen und mir das Wesen der Rolle wie eine Mütze aufzusetzen, so lange ich aufnehme.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Nun durch meine persönliche Affinität zu Rollenspielen, liegen mir Fantasy-Rollen wie z.B. die Magierin Yneera in „Der Gewundene Pfad- Schatten am Horizont“ weil ich einfach in diese Rolle schon so oft geschlüpft bin oder dunkle, etwas zwielichtige Charaktere, dessen Intention immer so ein bisschen nebelhaft bleibt, das mag ich, daran habe ich Spaß.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Traut euch! Am Anfang ist es nicht immer leicht und die ersten Aufnahmen sind auch bei mir manchmal noch Murks, Versprecher, zugedichtete Wörter, oder ganz einfach eine zu verwaschene Aussprache sind Dinge, die man mit Übung bewältigen kann und wenn man erstmal die Scheu vorm Mikrofon verliert, dann kann man fast alles sein, wenn man genügen Fantasie hat, es sich vorzustellen.

Welches Equipment verwendest Du?

Ich verwende ein Røde NT- 2A mit einem Stativ und ein Presonus Firestudio an dem ein Digimax FS per ADAT dran hängt. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich nur Spreche, denn Aufnehmen, zurechtschneiden und abmischen tut das mein Freund, der sich mit diesen Sachen auskennt und ohne den ich meine ganzen Projekte nicht verwirklichen könnte.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die Vielseitigkeit und die Zusammenarbeit mit dem Autor. Von den Rollen die ich bisher gesprochen haben, hat kaum einer der Autoren soviel positives und vor allem motivierendes Feedback gegeben. Und das sage ich nicht, weil ich wieder eine Rolle sprechen möchte, sondern weil ich die Art, wie er mit mir als Sprecherin arbeitet, spricht und umgeht einfach sehr schätze.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

..einen das Genre interessiert, weil man es liebt, wenn jemand einem eine Geschichte vorliest oder weil man einfach Spaß an Geschichten im allgemeinen hat.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Eine gute Geschichte fesselt mich, bis zum letzten Moment. Sie ist so spannend, dass ich mich bin zum Ende interessiert, wie es ausgeht, wer gewinnt und ob mein Held es schafft.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Ist es schlimm, wenn ich keines habe ? Ich habe das Sprechen bisher immer als mein Hobby betrachtet und somit war es immer meins, und ich gebe mein Bestes und hab Spaß daran. Ich werde nicht so gut wie die professionelle Sprecherin Frau „Xy“ sein, aber da ich das nichtkommerziell mache, brauche ich nur mir und dem Autor zu genügen.

Vielen Dank für das kurzweilige und interessante Interview. Ich bin mir sicher wir werden in der Zukunft noch viel von Julia zu hören bekommen. Und Gerüchte halber bastelt sie auch an einem eigenen Text der dereinst einmal vertont werden wird. Es bleibt also weiterhin spannend um sie.

10 Fragen an….Frank Landschoof

10 Fragen anDie letzte Runde „10 Fragen an….“ hat Klaus Schankin hier bestritten. Selbstverständlich sollen die Sprecherinterviews weitergehen, daher steht uns nun Frank Landschoof Rede und Antwort. Du hast ihn zuletzt bei „Wohin mit dem Stein“ als leicht nörgelnder, besserwisserischer Mann gehört und bei der aktuellen Hörgeschichtenproduktion „Der gewundene Pfad“ leiht er dem ehemaligen Seebären „Rakr“ seine Stimme.

Frank ist ein „kölsches Urgewächs“ und wohnt in der Stadt mit der größten Kappelle am Rhein. Auch wenn seine lebensbejahende, stets positive Art durch eine schwere Erkrankung einen Dämpfer erhielt so hat er auch dies für sich und vor allem für Andere genutzt und einen Podcast gestartet um anderen Menschen, die ein ähnliches Schicksal zu durchleben hatten, Mut zu machen. Erfreulicherweise gilt er mittlerweile als geheilt und verbringt seine Zeit neben Podcast mit seinem „Minirudel“ – eine Boston Terrier und einer Mischlingshündin. Ferner betrachtet er die Welt durch die Linse und ist begeisterter Hobbyfotograf.

Doch nun zu den 10 Fragen, mit denen wir Frank – insbesondere in seiner Eigenschaft als Sprecher – noch näher kennenlernen dürfen.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Die persönlichste und authentischste Art eine Lebensgeschichte zu erzählen ist mit der eigenen Stimme, was auch der Grund war Silbersurfers Podcast zu starten. Irgendwann kam ich zu einem Punkt wo ich nichts mehr soviel über mich selber erzählen wollte, sondern Texte von anderen benutzte, und Schlussendlich meine ersten kleinen Rollen in Hörspielen von Podcast-Kollegen sprach.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Mit der Stimme zu schauspielern, und eine andere Person zu erschaffen.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Erst mal natürlich durch lesen der Story. Danach versuche ich mir die Person vorzustellen, nach Angaben der Rollenbeschreibung wie sie aussieht wie sie sich bewegt, was für eine Art von Mensch sie ist usw. Habe ich diese Vorstellung gefestigt, entwickelt sich bei mir die Sprechweise für diese Rolle.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Kantige, eher raue Typen.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Erst mal mit seiner eigenen Stimme eine natürliche Sprechweise vor dem Mikrofon zu bekommen. Die Person die man spricht zu visualisieren, damit man die Rolle immer mit dem entsprechenden Körpergefühl spricht, und sich seine eigenen Aufnahmen immer wieder anhören.

Welches Equipment verwendest Du?

Mein Mikrophon ist ein Audio Technica 2035, das geht über ein Focusrite Scarlett 2i4 Interface in einen iMac mit dem ich Logic Express benutze.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die von mir gesprochene Rolle/Figur so zu sprechen das die Stimme sofort wieder mit der Rolle verbunden wird.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

…mann durch Musik und Atmosphäre als Hörer in eine andere Welt transportiert wird.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Interessante Figuren, eine abwechslungsreiche aber nicht vorhersehbare Handlung.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Vorbild hab ich eigentlich keins. Aber ich bewundere den Synchronsprecher Thomas Danneberg der vielen Stars seine Stimme leit, und in der Lage ist Stallone und Schwarzenegger in einem Film zu synchronisieren ohne das man merkt dass es nur ein Sprecher ist.

Besten Dank für das spannende Interview. Von Dir wird es ja noch eine ganze Menge zu hören geben und auch im Bezug auf Halloween sind wir noch nicht miteinander fertig Wer sich nicht gedulden will und hier und jetzt noch mehr von Frank erfahren und/oder lesen möchte, der kann gerne unter den folgenden Links ein wenig stöbern:

Angenehme Träume

Hörgeschichten Halloween
Angenehme Träume

Heute ist die Nacht der schaurigen Gestalten….Nebel liegt in der Luft, ein merkwürdiges Geräusch hier – ein Seufzen da. Im Hauseingang gegenüber grinst einen ein ausgehöhlter Kürbis an… Richtig, es ist Halloween.

Und zu diesem Anlass unterbreche ich die Reihe „Der gewundene Pfad“ und sende zu diesem Anlass ein waschechtes Halloween-Hörspiel, welches in Kooperation mit Frank von „Auf den Hund gekommen“ entstanden ist. An dieser Stelle mein herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit – hat sehr viel Spaß gemacht.

Eine Landstraße an einem Ort, wie er überall sein könnte. Hin und wieder kommt ein Auto vorbei und unterbricht die idyllische Stille. Doch dann: Reifenquietschen, ein Knall: Ein Fahrzeug ist verunfallt. Nur mühsam kriegt der Fahrer des Unfallautos mit, was um ihn herum geschieht und kurze Zeit später bringt ihn der Rettungswagen zur Waldklinik. Doch hier gehen seltsame Dinge vor sich – im Sektor 21 begegnet dem Unfallopfer ein weiterer Patient welcher sich scheinbar vor irgendetwas fürchtet und um ein schreckliches Geheimnis dieser Klinik weiß….

Es sprechen:




Kommentare, Anregungen etc. gerne unter mail[at]hoergeschichten.net oder hier in der Kommentarzeile. Selbstredend freue ich mich auch über eine iTunes Rezension oder Bewertung bei Podcast.de oder einen „Like“ auf meiner Facebook Seite.

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