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Hörgeschichten

Der gewundene Pfad 2-1: Schatten am Horizont

Kargan ist gemeinsam mit Rakr zu einem der Tempel des Kreises des grünen Feuers zurückgekehrt wo man nach kurzer Diskussion beschließt, ihn wegen seines Sieges über Borgan und somit der Rettung der freien Welt in den Rang eines Meisters zu erheben. Doch die darauf folgenden Feierlichkeiten werden gestört: Die Hexe Anyle tritt auf den Plan und verkündet, dass Kargan die Welt nicht gerettet sondern an den Rand des Abgrundes geführt hätte. Dreh‘ und Angelpunkt sind die Karten der Vollkommenheit welche scheinbar eine zweite Bedeutung hatten. Ein eilig einberufener Rat der Mächtigen beschließt, dass Kargan diesen Dingen unverzüglich nachzugehen hat worauf hin sich dieser wieder auf die Reise macht. Nach wenigen Tagen kommt er in die kleine Ortschaft „Kanive“, wo merkwürdige Dinge von statten gehen. So wird Kargan Zeuge einer Gerichtsverhandlung bei der ein Tagelöhner angeklagt ist, junge Frauen verschleppt zu haben…

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Der gewundene Pfad 2-2: Als gestern noch morgen war

Kargan ist erstaunt als es niemand anders als Shoukrain ist, der vor ihm landet. Der Drache erklärt sich bereit Kargan ein Stück auf seinem Rücken mitzunehmen um sich auszutauschen, was in der Zwischenzeit geschah. Kaum das Kargan das „Tor der Verratenen“ durchschritten hat, trifft er auf den Schließer der Windwandler welcher ihn obgleich eines Verrates bemitleidet der so immens sein muss, dass es Kargan überhaupt gelingen konnte das Tor zu durchschreiten. Aus diesem Grund sind auch die Windwandler bereit Kargan zu empfangen welche ihn erneut auf die Bedeutung des Verrates hinweisen. Da Kargan allerdings die Zusammenhänge nicht zu verstehen scheint schleudern sie ihn durch die Zeit wo er Zeuge einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den Uliwanshee – den obersten göttlichen Wesen – und einem der Altvorderen wird. Dieser Deckt auch die Existenz von Kargan auf woraufhin er in einem Wutanfall der Anwesenden erneut durch die Zeit geworfen wird. Hier wird er Zeuge einer höchst befremdlichen Szene und trifft auch die Hexe Anyle wieder welche feststellt, dass dies nicht Kargans Zeit ist, wohl aber aber der Zeitenlauf noch zu ändern ist wenn er sich an seine Vergangenheit erinnert. Und so wird er erneut durch die Zeit gewirbelt und findet sich in einem Wäldchen wieder, nur um der Jägerin Aerith in die Arme zu laufen die über sein Erscheinen ganz und gar nicht erfreut ist….

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Der gewundene Pfad 2-3: Licht und Schatten

Kargan macht sich auf die Suche nach der großen Handelsstraße um von dort aus das Magistrorum in „Delottia“ zu finden. An der Handelsstraße trifft er auf einen Zug der Willens ist ihn mitzunehmen; im Gegenzug soll Kargan für den Schutz des Handelszuges sorgen. Sie kommen ohne Zwischenfälle am Abend des neunten Reisetages dort an und mietet sich in der Taverne „Springender Zentaur“ ein. Bevor er sich zur Ruhe begibt nimmt er an der Bar noch einen großen Krug Ale zu sich und unterhält sich mit einem Fremden welcher sich ihm als Palon vorstellt. Er berichtet ihm, dass er das kürzlich eröffnete Magistrorum besuchen will um dort zu studieren. Die Stunde zu der Hakoon am höchsten steht ist gerade angebrochen als laute Rufe des Wirtes Jorul vor seiner Tür Kargan wecken: Ein Feuer ist ausgebrochen er möge bitte bei den Löscharbeiten zu helfen. So schließt sich Kargan den helfenden an und muss anhand des stetig wachsenden Feuerscheines erkennen, dass der Versuch mit der Eimerkette zu scheitern droht. Er beschließt sich kurz abzusondern um Ursachenforschung zu betreiben und entdeckt dass magische Energie das Feuer künstlich verstärkt. Während er sich noch sammelt um einen passenden Gegenzauber zu sprechen wird er von einer in durchgängig dunklen, weiten Gewändern gekleideten Frau angerempelt welche, sich misstrauisch umblickend, in Richtung er Delootia umgebenden Wälder davon läuft. Kargan, der vermutet, hier vielleicht die Ursache für den Brand entdeckt zu haben, entscheidet sich dafür die Frau zu verfolgen. Mit einigen Mühen gelingt es ihm der Frau zu folgen welche scheinbar immer tiefer in den dunklen Wald läuft, aus welchem die Stimmen der Geschöpfe der Nacht zu hören sind. Als er sich einer Lichtung nähert sieht er sie auch: 12 Frauen die exakt so gekleidet sind wie die Person, welche Kargan verfolgt hat stehen dicht beieinander Zur Kargans großem Erstaunen ist unter den Frauen als Anführerin Sul’Gha und beobachtet fassungslos wie sie einen Faelurg heraufbeschwören. Er macht aber durch einen Fehler auf sich aufmerksam was alle Anwesenden in helle Aufruhr bringt was seinen Verdacht erhärtet. Nachdem diese jedoch kurz davor sind einen Zauber zu wirken, die er selbst als Meister nicht kontern könnte flieht er in den Wald zurück und verläuft sich. So kommt er in den Quany-shy Wald wo er nach kurzer Zeit von den Vatur umzingelt und bedroht wird. Sie wollen seinem Leben ein Ende setzen, da nur geweihte Hexen und reine Seelen einen Zutritt zum Wald haben. Durch eine List gelingt es aber Kargan ihnen begreiflich zu machen dass die Welt im Ungleichgewicht ist und sie erkennen, dass Kargan die gleichen Interessen verfolgt. So lassen sie ihn dieses mal ziehen und weisen ihm sogar den Weg aus dem Wald.

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Der gewundene Pfad 2-4: Der ewige Wandel

Am darauf folgenden Morgen findet Kargan aus dem Quany-shy Wald heraus und nähert sich Delootia, wo er das Ausmaß der Feuersbrunst erkennt: Von dem Magistrorum ist lediglich eine schwelende Ruine übrig. In seiner Eigenschaft als Meister des Kreises des grünen Feuers kommt er der Verpflichtung zur Aufklärung des Verbrechens nach und trifft sich mit Vigor, dem Amtmann des Ortes. Dieser äußert seiner Verwunderung obgleich der Vorkommnisse, ist doch ein offenes Feuer in Delootia untersagt. Als Kargan ihm von der Tatsache berichtet, dass das Feuer magischer Natur war und er außerdem von dem Aufeinandertreffen mit der Hexe und dem Zirkel erzählt, sind für Vigor die Schuldigen ausgemacht und er befiehlt der Stadtwache sich bereit für eine Hexenjagd zu machen. Kargan hingegen ist misstrauisch, vor allem da die Spur zu eindeutig erscheint. Ferner lässt ein Blick in das Inventarverzeichnis der Bibliothek und die Erkenntnis, dass dort Schriften über die frühen Tage der Altvorderen lagerten, seine Begegnung mit dem Fremden „Palon“ in einem ganz anderen Licht erscheinen. Kargan beschließt, die Ereignisse in einem der nächstgelegenen Tempel des Kreises des grünen Feuers zu besprechen.  Am zweiten Tag seiner Reise dorthin trifft er gegen Abend in der Reisewirtschaft „Zur eisernen Kralle“ einen Mann namens Lourim welcher offensichtlich sehr viel ihn, Kargan, gehört hat. Die beiden Männer kommen ins Gespräch und als Kargan das Motiv seiner Reise enthüllt und sich beklagt, zu viele lose Enden in den Händen zu halten rät Lourim ihm dringend die verlassene Stadt Thornangou zu bereisen in der sich immer noch das uralte Orakel Al Baiyann befindet welches nach Lourims Meinung einige der Fragen beantworten kann. Dank der groben Wegbeschreibung findet Kargan nach einigen Reisetagen wahrhaftig Thornangou und irrt zunächst durch die Straßen bis aus der Ferne eine Prozession merkwürdig gekleideter Menschen sieht welcher er folgt und kurze Zeit später vor dem prächtigsten noch verbliebenen Bauwerk der Stadt steht: Einer gewaltigen Basilika. Er hat sie gerade betreten als eine Frau auf ihn zukommt und sich als einer der 8 Hüter des Gleichgewichts und Diener des Orakels Al Baiyann zu erkennen gibt. Kargan bringt sein Anliegen vor und unterwirft sich dem Ritual der verhüllten Frage. Als er schließlich vor dem Orakel steht, wiederholt es zunächst nochmals Anyles Anschuldigungen, sagt aber auch ganz deutlich dass der Strom, bedingt durch Kargans Beschluss zu handeln, in Bewegung gekommen ist. Er erklärt Kargan den Hintergrund der Vision der Windwandler und dass durch sein zutun nun die Dinge in Bewegung gesetzt worden sind wovon möglicherweise Ristiaith höchstselbst profitieren wird. Ferner erklärt es ihm, dass die Uliwanshee genau festgelegt haben, was es für den Bruch des Bannes benötigt wird – es ist ihm allerdings nicht gestattet alles zu enthüllen, so möge Kargan was das Orakel preisgeben solle: 2 vom Anfang, 2 der Mitte oder 2 zum Abschluss. Kargan wählt die beiden letzten Dinge. Nachdem ihm das Orakel diese Dinge dargelegt hat warnt es ihn noch vor dem Zorn der schwarzen Frau und fordert ihn dringend auf den „Wandernden Turm“ zu finden. Anschließend fordert es seinen Preis ein, den zu zahlen sich Kargan verpflichtet hat: Kargan muss das Orakel töten und somit den Wiederbeginn des ewigen Kreises ermöglichen. Zunächst weigert sich Kargan, gibt aber nach einem kurzen Schlagabtausch mit dem Orakel nach und steckt es mit einem Todeszauber nieder.

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Der gewundene Pfad 2-5: Der Preis des Lebens

Kargan wird Zeuge der Erneuerung des Orakels und verlässt anschließend Thornangou auf dem ursprünglichen Weg der alten Handelsroute und hält sich gen Osten in der Hoffnung, so die vier Sterne des Firmamentes von einem Punkt aus zu sehen. Am Abend des 9. Wanderungstages ist er noch 1/2 Drehung des Stundenglases von der Ortschaft Nordhain entfernt als er einen kleinen Hügel erklimmt und zu seiner Freude bereits am Horizont den 4. Stern aufleuchten sieht. Da die Sterne allerdings nur in gewöhnlicher Farbe schimmern beschließt Kargan in die am Fuße des Hügels liegende Ortschaft zu gehen um sich dort erst einmal ein Nachtquartier zu suchen. Auf Höhe des Gräberfeldes trifft er auf einen jungen Mann welcher zunächst mit Kargan locker plaudert und sich nebenbei auch erkundigt ob er wirklich Kargan sei. Als dieser es bejaht beginnt der junge Mann ein paar Zauber zu wirken woraufhin die Gräber grünlich schimmern. Misstrauisch fragt Kargan was diese Zauber zu bewirken hätten, doch der Zauberer reagiert nicht. Als dann die Toten aus ihren Gräbern steigen ist Kargan klar, dass er einen Nekromanten vor sich hat, welcher ihn angreift. Nachdem er mehrere Skelette abgewehrt hat gelingt es ihm einen Feuerball in Richtung des Nekromanten zu schleudern was dessen Konzentration bricht und er sein Heil in der Flucht sucht. Er läuft auf einem Feldweg in Richtung eines kleinen Birkenhains, welcher sich in Sichtweite östlich von Nordhain befindet. Kargan, getrieben von Ärger über den Angriff und begierig darauf, die Hintergründe zu erfahren, nimmt die Verfolgung auf. Er ist dem unbekannten Magier schon bereits sehr dicht auf den Versen als dieser im Birkenhain verschwindet und Kargan von einer Windböe von den Füßen gerissen wird. Sul’Gha tritt aus dem Birkenhain, sehr zufrieden Kargan gefangen zu haben. Sie bindet ihn mit einem Zauber welcher Kargans magische Kräfte enorm dämpft, er kann lediglich nur noch kleine Zauber wirken welche aber nutzlos sind. Sie schleudert ihm ihren Hass auf die Magischen Männer entgegen und dass Sie froh ist, nun einen davon erledigen zu können und dafür noch eine Belohnung zu erhalten. Erstaunt darüber entfährt Kargan einen Teil der Prophezeiung des Orakels (Warnung vor der schwarzen Frau & Turm) woraufhin im Sul’Gha extrem liebenswürdig erklärt dass diese Warnung berechtigt sei und die guten Seelen selbst ihm schlecht gesonnen sind, treiben sie doch ein arges Spiel mit ihm da der Turm tatsächlich hier erscheinen wird nur er diesen Umstand nicht mehr erleben wird. Gerade als Sul’Gha die Unterredung für erledigt erklärt hat und zum finalen Schlag ausholen will erscheint Nynth welcher sie eilig mitnimmt. Nachdem der Bann abgeklungen ist rappelt sich Kargan auf und bemerkt, dass Sul’Gha tatsächlich die Wahrheit gesagt hat: Die vier Stern des Abends haben sich rot gefärbt – ein sicheres Indiz für das baldige Erscheinen des wandernden Turmes. Und so geschieht es kurz darauf auch: Auf dem Hügel erscheint knapp dort, wo Kargan zuletzt gestanden hat, der wandernde Turm. Kargan will keine Zeit verlieren – argwöhnt er doch dessen Verschwinden – und läuft so schnell es seine Kräfte zulassen zu dem Gebäude. Er läuft die Wendeltreppe im Inneren des Turm hinauf bis er in den kleinen Raum in dessen Spitze gelangt wo er ein uraltes Pergament findet auf welchem geschrieben steht: „Niloc, hier ist es nun: >>Ewea – was soviel bedeutet wie „Lösen“ Gehe sorgsam damit um, Du weißt welche unsagbare Macht Dir gegeben ist. Nun sende mir den Turm mit Deinem Wort, auf dass unsere Sammlung komplett sei. Es grüßt Dich Makis.“ Kargan wird von der Wucht der Magie zunächst in die Knie gezwungen und kann sich nur mit Mühe aufrappeln. Zu seiner Verwunderung ist das Pergament verschwunden und er will sich gerade auf den Weg machen als die Struktur des „Wandernden Turms“ zu zerfließen beginnt. Kargan ist sich sicher, dass der Turm wieder seine Position verändern wird und verlässt in höchster Eile das Gebäude welches in der Tat kurze Zeit später verschwindet. Zu seinem Entsetzen muss er allerdings feststellen dass der gesamte Hügel von einer Horde wild zusammengewürfelter Fackeln tragender Menschen mit einfachster Bewaffnung umstellt ist aus deren Mitte scheinbar ihr Anführer tritt und Verkündet, dass Kargan auf Beschluss des Friedensrichters „Nibey“ unter Arrest stehe – sei es nun Tod oder Lebendig – und sie nun gekommen seien, ihn dingfest zu machen und ihre gerechte Belohnung einzustreichen. Kargan versucht sich mit Worten zu wehren, weist auf seine Aufgabe hin was jedoch die Meute ihm weder glaubt und ihn daher noch eher bedrängt. Gerade als Kargan keinen anderen Ausweg mehr sieht als sich mit magischen Angriffen zur Wehr zu setzen kommt ein gewaltiger Trupp von Reitern herbei – unter ihnen Aerith. Sie lässt Kargan und alle Anwesenden wissen dass sie mit dem Reitervolk der Zataten zieht und ihn schon eine ganze Weile sucht. Die Menge lässt in Panik ihre Waffen fallen und flieht woraufhin Aerith Kargan die Hintergründe erläutert: Sie hat bezüglich des Verschwindens ihrer Tochter eine Verbindung zu einer Gruppe welche sich selbst „Feuerschwinge“ nennt hergestellt und im Rahmen dieser Suche auch mitbekam, dass ein Agent der Feuerschwinge den Friedensrichter gezwungen hat, Kargan für vogelfrei zu erklären. Die Zataten nehmen Kargan mit in ihre Siedlung und Aerith stellt ihn Azebi, der Schamanin des Rudels vor. Nachdem Aerith Azebi berichtet hat, dass sie für Kargan bürgt und sie fordert ihn auf, ihnen weitere Hintergründe zu erläutern. Kargan bittet Azebi darum, ihn und Aerith anschließend zu einer Seelenreise Seelenreise mitzunehmen. Die guten Seelen selbst – oder was Kargan dafür halten mag -enthüllen ihm die restlichen Zusammenhänge und fordern Azebi auf ihm das Flügelgelenk zu geben. Die guten Seelen wollen eine Vernichtung der Siedlung verhindern, da die Feuerschwinge bereits von dessen Existenz und dem Ort des Flügelgelenkes erfahren haben und sich auf den Weg gemacht haben.

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Der gewundene Pfad 2-6: In höchster Not?

Kargan muss überhastet aufbrechen und eilt von dannen bis er zu seiner Überraschung Iskirra trifft. Diese berichtet ihm freimütig, dass Lesámá sie verlassen hätte – angeblich weil nun „Was hell war, wird ins Dunkle übergehen“ eingetreten wäre. Da der Abend dämmert beschließen Iskirra und Kargan ein Lager für die Nacht einzurichten. Am Schein des abendlichen Lagerfeuers berichtet Kargan Iskirra von der Ereignissen seit ihrer Trennung im Tal der blutigen Tränen bis hin zu den Vorwürfen der Hexe Anyle. Er lässt ein wenig seiner Unzufriedenheit lauf erneut wieder auf eine Reise geschickt worden zu sein, hoffte er doch von dreierlei Dingen künftige verschont zu werden. Nun ist es an Iskirra ihre Erlebnisse zu Schildern und je länger sie berichtet, um so merkwürdiger erscheint ihre Erzählung. In Ermangelung besseren Wissens glaubt ihr Kargan vorerst und beide legen sich zur Nacht nieder. Kurz nach Mitternacht schreckt Kargan hoch und glaubt Menschen gehört zu haben, beschließt aber dann dass es sich hier um einen Irrtum handeln muss. Er schläft wieder ein und wird erneut von einem merkwürdigen Traum heimgesucht. In den Morgenstunden wird Kargan von den Rufen von Iskirra geweckt – sie schreit um Hilfe. Als er die Müdigkeit abschütteln kann sieht er, wie Iskirra von einer Horde Männer verschleppt wird – Männer welche alle uniformiert sind – in einer Art wie Kargan sie schon einmal zu sehen glaubt. Er macht sich an die Verfolgung, kann jedoch die Männer und ihr Opfer nicht mehr einholen da diese auf Pferden fliehen. Auch ein schneller Zauber schlägt fehl. Kurze Zeit später trifft Kargan auf Rakr woraufhin dieser ihm berichtet dass er im Auftrag des Tempels des Kreises des grünen Feuers bereits einige Tage eine Bande von Männern verfolgt welche seit einigen Tagen in der Gegend ihr Unwesen treibt. Sehr schnell klärt sich dass die Männer die Gleichen sind, welche Iskirra entführt haben. Also beschließen sie gemeinsam die Verfolgung aufzunehmen – Kargan um Iskirra zu befreien und Rakr um die Männer dingfest zu machen. Sie nehmen die Verfolgung bis zur Kleinstadt „Relvenheim“ aus. Ihre Versuche ein Plankenboot zu mieten schlagen fehl und der Hafenmeister berichtet ihnen, dass das letzte Handelsschiff erst kürzlich in großer Hast und Eile aufgebrochen wäre. Kargan und Rakr sind sich einig dass dies die Entführer gewesen sein müssen und beschließen, eines der Plankenboote der Miliz in der folgenden Nacht zu stehlen was gelingt; allerdings wird kurze Zeit später die Miliz aktiv und versucht Kargan und Rakr zu verfolgen als an mehreren Stellen Feuerfallen explodieren und somit die Verfolgung verhindern. Beide sind verwundert da sie die Fallen nicht gelegt haben oder einen Zauber gewirkt hätten. Sie segeln den Fluss hinunter welcher nach 2 Tagen im Meer mündet. Im Sonnenaufgang des nächsten Tages erkennen sie draußen im Meer am Horizont ein Gebäude welches sie in Ermangelung von anderen Möglichkeiten ansteuern wollen. Allerdings ist das Meer aufgewühlt und es fällt ihnen äußerst schwer, Kurs zu halten und das Anlegemanöver misslingt woraufhin das Boot zerschellt. Überrascht dass der Lärm niemanden alarmiert hat machen sich beide auf den Weg hoch zum Burgkamm und stellen überrascht fest, dass sich im gewaltigen Toreingang nur eine Wache befindet. Kargan meint einen Schrei von Iskirra zu hören und so beschließen sie den Wachmann zu überwältigen. Auch wenn erstaunlicherweise kein Zauber gelingen will gelingt es Kargan und Rakr mit Körperkraft den Mann zu überwältigen und sie gelangen unbehelligt zu der Zelle von Iskirra, Diese scheint sehr zufrieden dass beide da sind – als sich Schritte nähern versucht sie Kargan und Rakr am gehen zu hindern bis Palon und Faruard erscheinen.

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Der gewundene Pfad 2-7: Die Hunde des Krieges

Palon und Faruard holen Iskirra aus der Zelle und genießen ihren Triumph: Isikirra hat sich freiwillig als Köder zur Verfügung gestellt um Kargan mit dem Artefakt herbei zu locken. Sie enthüllen ihre wahren Absichten und fordern den unwiederbringlichen Gefallen ein – die Übergabe des Flügelgelenkes. Anschließend wollen Sie Rakr und Kargan exekutieren, da beide für ihre Sache eine immense Gefahr darstellen. Gerade als Palon die Geduld verliert und die sofortige Exekution verlangt landet Shoukrain auf der Westmauer. Faruard und Palon erkennen den Drachen als „Abgesandten Ristiaiths“ an und unterwerfen sich ihm bedingungslos. Shoukrain wendet eine List an und behauptet Rakr und Kargan fressen zu wollen und kann so die beiden ausfliegen. Unterwegs berichtet Kargan von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen während Shoukrain seine Verwunderung über die Begegnung mit dem weißen Drachen Nynth äußert und vom Konzil der Drachen und dem dort geschehenen Eklat erzählt: Einige der älteren Drachen sind dem Konzil ferngeblieben und es mehren sich die Zeichen, dass Risitiaiths Sicherungen seiner Einkerkerung zunehmend schwinden. Shoukrain ist allerdings besorgt obgleich des Berichtes von Kargan, sieht er Ristiaiths Verhalten als amoralisch und eine Wesenheit wie beschrieben wäre eine Bedrohung für beide Völker. Der Drache setzt Kargan und Rakr eine Tagesreise von einem Tempel des Kreises des grünen Feuers entfernt ab und Kargan platzen mitten in eine heftige Diskussion hinein die an Intensität zunimmt, als die Repräsentanten des Kreises des schwarzen Niemandslichts Kargan erblicken. Man diskutiert gerade die Schuldfrage bzw. ob der Tod von Borgan ein Kapitalverbrechen ist, wie es seinerzeit in der Tyaeloriarin Inspira Magica festgeschrieben wurde und es beginnen sich zwei Lager zu bilden welche teilweise irrationale und emotionale Vorhaltungen austauschen. Als dann ein gehetzter Bote vom Kreis des blauen Eisens seinem Hüter, Qilon, von dem Diebstahl von Ayash und Berkiru berichtet und ihm auch sagt, dass die Steine von Menschen welche die Roben des Kreises des schwarzen Niemandslichts und Kreises des roten Infernos trugen bzw. man hat an einigen Felsvorsprüngen der Kavernen kocht die Stimmung endgültig über und es werden Kriegsdrohungen ausgetauscht. Die Eloquenz des Kreises des grünen Feuers, Aellyn, ist ebenfalls aufgebracht, bittet allerdings noch um Unterschlupf für eine Nacht da es bereits zu spät ist um heute noch zurück zu reisen. Kargan begleitet sie noch ein Stück in Richtung der Gästequartiere als um eine Biegung Aerith auf ihn zu tritt. Sie berichtet dass sie Faruard und Palon in einer dunklen Spelunke in Fay gesehen hätten und die beiden sich relativ lautstark unterhalten oder gar gestritten hätten und dabei Faruard erklärt hätte, er würde nach Ans’Vener reiten, da es dort wohl viel zu holen gäbe. Aellyn bietet Kargan einen Goldgreifen an um sich direkt auf den Weg zu machen. Kurz vor dem Beginn der Schlucht, welche in der Region als Radhar’s Pforte bekannt ist, wird der Greif von einem glühenden Objekt getroffen und stürzt ab. Kargan kann seinen Fall im letzten Moment magisch abbremsen, landet aber hart auf dem Boden und es nähert sich ihm Iskirra, eine doppelläufige Armbrust in den Händen auf deren Lauf zwei weitere, gelblich glühende Pfeile liegen.

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Der gewundene Pfad 2-8: Die Flamme des Lebens

Kargan ist außer sich vor Wut als er Iskirra auf sich zukommen sieht. Er konfrontiert sie erneut mit Vorwürfen bis ihm bewusst wird, dass sie nichts anderes getan hat, als die Prophezeiung von Lesámá zu erfüllen. Kargan weist sie darauf hin dass alles in der Welt einen Preis hat und sie sicher noch dahinter käme und die erste Stufe nun darin bestehen würde, einen wehrlosen zu töten. Iskirra bestätigt ihre Intention voller Ingrimm, doch es gelingt ihr nicht die Armbrust abzufeuern und fortert ihn auf zu gehen und ihr nie wieder unter die Augen zu treten. Als er mit Beginn des Sommers das 200 Seelen Dorf Eichenhain erreicht stellt er fest, dass es komplett dem Erdboden gleich gemacht In den Trümmern einer Kate entdeckt er eine Frau welche ihm berichtet, dass Iskirra, Palon und Faruard welche vermeintlich auf der Suche nach Weltenwandlern sind und das Dorf systematisch verwüstet haben. Kargan bietet an Raeda nach Hochbruch mitzunehmen und diese willigt ein. Vor Ort bietet sich Ihnen ein seltsames Bild: Eine dunkle Rauchwolke hängt über der Stadt und der Eingang zur Ortschaft ist verbarrikadiert. Als sie sich auf den Marktplatz treten sehen sie den Grund: In der Mitte der Ortschaft brennt ein gewaltiger Scheiterhaufen und die ganze Ortschaft scheint sich hier versammelt zu haben. Man erklärt Kargan was mit den Dingen auf sich hat: Das Dorf ist in panischer Angst vor Drachen, da vor nicht zu ferner Vergangenheit einige von ihnen im Tiefflug über die Kleinstadt hinweggeflogen sind woraufhin man dieses Rauchfeuer entzündet hätte um die Drachen glauben zu machen, der Ort wäre bereits verwüstet und sich zudem unter dem Rauch zu verstecken. Kargan versucht ihnen vom Konzil der Drachen und der Suche nach den alten Drachen zu berichten und mit der Zeit legt sich die übermächtige Angst ein wenig. Gerade als die Bürger sich beruhigt haben betreten Faruard, Palon und Iskirra die Ortschaft und insbesondere die beiden Männer sind alles andere als erfreut, Kargan noch lebend zu sehen – ein Umstand den Iskirra noch zu berreuen hat. Palon webt einen Todeszauber welchen Kargan zu kontern versucht, dies aber misslingt. Kargan fällt durch einen Strudel voller Dunkelheit und trifft inmitten dieses Raum auf ohne Zeit auf die Wellenwandlerin Casi die im Auftrag von Am’ar, dem Treuhänder der Zeit ihn suchen und in die Halle der Lebenslichter bringen soll. Dort macht ihm der Treuhänder Am’ar klar dass Kargans Lebenskerze verloschen ist, man aber bereit wäre sie neu zu entzünden. Allerdings hat man diese Handlung an eine Bedingung geknüpft: Die Bedingung dass er hier und jetzt verspreche alles zu tun was nötig ist inkl. der Bedingung des Rückzuges. Neben der erneuten Entzündung würde ihm zu gegebener Zeit Unterstützung gewährt. Kargan akzeptiert und Casi nimmt ihn an die Hand um ihn wieder zurück in die Welt der Lebenden zu begleiten.

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Die erste Staffel „Der gewundene Pfad – Die Karten der Vollkommenheit“ findest Du übrigens im Archiv!

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