Produktionsnotizen

10 Fragen an….Julia Bartel

10 Fragen anNachdem uns zuletzt Frank Landschoof Rede und Antwort gestanden hat geht die Runde der Sprecherinterviews weiter mit einer Dame. Sie war zuletzt in der Hörgeschichten Halloween Produktion „Wohin mit dem Stein“ als „Frau“ zu hören, davor bereicherte sie bereits die Fantasy Reihe „Der gewundene Pfad“ in der Episode 2-1: „Schatten am Horizont“ mit ihrer großartigen Interpretation der „Yneera“.

Julia lebt in Bremen und ist im Berufsleben Heilerziehungspflegerin. Im Rahmen dieser Tätigkeit arbeitet mit behinderten Menschen und sagt von sich selbst dass sie etwas ganz „anderes“ macht. Neben ihrer Tätigkeit als Sprecherin betreibt sie Fantasy-Rollenspiele.

Soweit zu der kurzen Vorstellung von Julia als Person – kommen wir nun zu Julia der Sprecherin und erfahren anhand der „berühmten“ 10 Fragen mehr über ihre Arbeit mit Texten und ihrer Stimme.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Zum Sprechen und meiner Anmeldung im Hörtalk bin ich durch den Schöpfer von Wayne McLair, Paul Burghardt, gekommen. Ich habe die Fortschritte des Hörspiels auf Facebook verfolgt und mich in den Statusberichten eingebracht und durch seine Motivation habe ich mich dann getraut, der Community beizutreten und mich als Sprecherin zu bewerben. Meine erste Rolle, vor gut einem Jahr, habe ich dann in einem Spiele-Mod. gesprochen und war Stolz wie Oskar.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Ich denke, das herstellen von Authentizität, also das Rüberbringen von starken Emotionen, wie Angst, Trauer und Verzweiflung z.B. ist das Schwierigste. Man sitzt ja als Sprecher in seiner Kabine und auf einmal rennt man einem Dieb hinterher, oder brüllt einen faulen Kollegen an, oder erschrickt sich und muss es sich vorstellen, um dabei auch so zu klingen, damit der Hörer es einem auch abnimmt. So etwas muss man üben und immer wieder machen, damit es am Ende auch überzeugend ist.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Zunächst einmal lese ich mir die Szene durch, in der meine Rolle auftritt, meistens frage ich auch den Autor aus, was er sich vorstellt, welche Eigenschaften den Charakter ausmachen und dann lege ich meinst auch schon los. Ich versuche mich in die Rolle rein zu fühlen und mir das Wesen der Rolle wie eine Mütze aufzusetzen, so lange ich aufnehme.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Nun durch meine persönliche Affinität zu Rollenspielen, liegen mir Fantasy-Rollen wie z.B. die Magierin Yneera in „Der Gewundene Pfad- Schatten am Horizont“ weil ich einfach in diese Rolle schon so oft geschlüpft bin oder dunkle, etwas zwielichtige Charaktere, dessen Intention immer so ein bisschen nebelhaft bleibt, das mag ich, daran habe ich Spaß.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Traut euch! Am Anfang ist es nicht immer leicht und die ersten Aufnahmen sind auch bei mir manchmal noch Murks, Versprecher, zugedichtete Wörter, oder ganz einfach eine zu verwaschene Aussprache sind Dinge, die man mit Übung bewältigen kann und wenn man erstmal die Scheu vorm Mikrofon verliert, dann kann man fast alles sein, wenn man genügen Fantasie hat, es sich vorzustellen.

Welches Equipment verwendest Du?

Ich verwende ein Røde NT- 2A mit einem Stativ und ein Presonus Firestudio an dem ein Digimax FS per ADAT dran hängt. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich nur Spreche, denn Aufnehmen, zurechtschneiden und abmischen tut das mein Freund, der sich mit diesen Sachen auskennt und ohne den ich meine ganzen Projekte nicht verwirklichen könnte.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die Vielseitigkeit und die Zusammenarbeit mit dem Autor. Von den Rollen die ich bisher gesprochen haben, hat kaum einer der Autoren soviel positives und vor allem motivierendes Feedback gegeben. Und das sage ich nicht, weil ich wieder eine Rolle sprechen möchte, sondern weil ich die Art, wie er mit mir als Sprecherin arbeitet, spricht und umgeht einfach sehr schätze.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

..einen das Genre interessiert, weil man es liebt, wenn jemand einem eine Geschichte vorliest oder weil man einfach Spaß an Geschichten im allgemeinen hat.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Eine gute Geschichte fesselt mich, bis zum letzten Moment. Sie ist so spannend, dass ich mich bin zum Ende interessiert, wie es ausgeht, wer gewinnt und ob mein Held es schafft.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Ist es schlimm, wenn ich keines habe ? Ich habe das Sprechen bisher immer als mein Hobby betrachtet und somit war es immer meins, und ich gebe mein Bestes und hab Spaß daran. Ich werde nicht so gut wie die professionelle Sprecherin Frau „Xy“ sein, aber da ich das nichtkommerziell mache, brauche ich nur mir und dem Autor zu genügen.

Vielen Dank für das kurzweilige und interessante Interview. Ich bin mir sicher wir werden in der Zukunft noch viel von Julia zu hören bekommen. Und Gerüchte halber bastelt sie auch an einem eigenen Text der dereinst einmal vertont werden wird. Es bleibt also weiterhin spannend um sie.

Die Macht der Stimme

„Der Klang der Stimme verrät den Zustand der Seele.“ (Helmut Glas). Und somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es eben genau die Stimme ist,  auf die es bei einem Hörspiel ankommt. Die Stimme ist das, was einer Figur das Leben einhaucht, sie lebendig erscheinen lässt und zu dem macht, was man als Zuhörer wahrnimmt. Alles, was die Figur ausmacht, sie plastisch erscheinen lässt, ein Klangbild im Kopf entstehen lässt, all‘ das wird mit der Stimme erzeugt.

Und genau dies ist auch der Grund, warum für Hörgeschichten eine Sprechprobe eingefordert wird. Da ich in der Vergangenheit nun schon öfters zu den Hintergründen einer solchen Stimmprobe sowie der Art und Weise, wie ich Rollen besetze befragt wurde will ich hier die Gelegenheit nutzen und mich den verschiedenen Punkten nähern.

 

Warum eine Stimmprobe?

Das mag auf den ersten Blick wie eine Schikane klingen, eine Einstiegshürde um die Leute zu vergraulen. Dies ist genau so, erwischt! sicher nicht die Intention. Wie jeder Hörspielproduzent freue auch ich mich, neue Stimmen kennenzulernen und mein Hörspiel mit einer möglichst großen Vielfalt zu bereichern. Und damit sind wir schon beim Kern der ganzen Angelegenheit angekommen: Stimmen sind unterschiedlich! Daher ist es um so wichtig die Stimme kennenzulernen, zu verstehen zu was sie in der Lage ist, was sie eben nicht kann um eine Idee zu kriegen für welche Art Rollen sie möglicherweise in Frage kommt. Hinzu kommt, dass nicht jeder Charaktertyp allen Menschen gleich liegt. Auch das – wie die Stimme selbst – ganz wertungsfrei. Sowohl der Sprecher/die Sprecherin wird wenig Freude daran haben eine Rolle zu spielen, welche ihm/ihr weniger liegt als auch dass es meiner Produktion gut tun würde, eine Rolle zu besetzten bei der man förmlich hört, dass die betreffende Person förmlich Klimmzüge machen muss um die Rolle gänzlich auszufüllen.

Somit dient die Sprechprobe in Summe genau zwei Dingen: Um die Stimme möglichst in ihrem ganzen Spektrum kennenzulernen und genau die Rolle zu finden, mit der sowohl SprecherIn als auch Produzent zufrieden sind.

 

Wie findet die Rollenauswahl bei Hörgeschichten statt?

Ja, das berühmte „Mysterium“ der Besetzung. Keiner weiß so wirklich woher es kommt und plötzlich ist es da. Dann hat man eine Rolle und freut sich wie verrückt oder man hat eine Ablehnung. „Blöder A……., dann weißt Du eben nicht, was Dir entgeht!“ mag es einem im Frust durch den Kopf schießen. Und damit will ich bei dem ersten wichtigen Punkt anfangen:

  • Nur weil es dieses mal mit einer Rolle bei „Hörgeschichten“ nicht geklappt hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass Du nun ein für alle mal „raus“ bist. Im Gegenteil: Interessante Stimmen landen alle bei mir in der „Sprecherkartei“ und einige Rollen besetze ich auch mal ganz gerne ohne sie auszuschreiben (dies ist übrigens bei den Halloween Produktionen ausschließlich so!). Darüber hinaus ist es keine generelle Ablehnung, sonder es hat eben nur genau für diese Folge nicht geklappt – womit ich Dich ausdrücklich ermutigen will, es beim nächsten Mal wieder zu probieren.
  • Da die Texte aus meiner Feder kommen, entwickele ich oftmals bereits beim Schreiben ein Gespür dafür, wie eine Figur aussehen soll bzw. wie sie sich möglicherweise geben könnte – womit bereits die ersten Auswahlkriterien gelegt werden. Dies geschieht mit unter recht unbewusst, spielt aber sicher mit hinein.
  • Es gibt Kriterien, welche eine Figur erfüllen muss. Das banalste: Ihr Geschlecht. Will heißen: Wenn beispielsweise nur Frauenrollen verfügbar sind, werde ich keine männlichen Bewerber berücksichtigen. Dann kommen weitere Kriterien, welche auch die Handlungsspielräume vergrößern: Alter beispielsweise läuft in gewissem Maße mit dem Stimmalter einher, aber es gibt hier und da Überschneidungen die genutzt werden können.
  • Als vorletzten Punkt kommen wir noch zu der Figur selbst und der Art wie sie sich gibt: Ist sie lebhaft? Oder doch eher schüchtern? Hat sie ein forsches Auftreten („Wenn ich einen Raum betrete wird es dunkel!!“) oder eher zaghaft? Neigt sie zu Wutanfällen……? Hier spielt dann erneut die Sprechprobe rein, denn dem/der SprecherIn muss es liegen einen solchen Charakter zu spielen.
  • Der letzte Punkt: Verfügbarkeit und Realisierungsmöglichkeiten. Es technische Bedingungen die ein Sprecher/eine Sprecherin mitbringen muss. Und ganz Banal: Die betreffende Person muss in dem vorgegebenen Zeitraum auch überhaupt verfügbar sein.

In Summe also eine ganze Menge an Dingen, die in die Auswahl hineinspielen und somit den Auswahlprozess eben nicht als „Aha, die Stimme ist voll super, die nehme ich jetzt mal“ gestaltet. Es ist vielmehr die Summe der zig Entscheidungen, welche zu einem hoffentlich stimmigen Gesamtergebnis führen.

 

In Summe hoffe ich dass der Artikel Dich nicht abgeschreckt sondern eher ermutigt hat, Dich bei Hörgeschichten zu melden. Und wenn Dir das Sprechen nicht liegen sollte: Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, dieses nichtkommerzielle Projekt zu unterstützen. Ich freue mich auf Dich!

Hörgeschichten spricht

In der letzten Hörgeschichten Folge hat man sie bereits in Reinform gehört und ihr Einsatz wird auch sicher in vielen weiteren Soundtracks aus meiner Feder zu hören sein. Cinesamples „Voxos Eric Choirs“ ist der jüngste Neuzugang meiner virtuellen Instrumente. Wobei der Begriff „Instrument“ hier absolut falsch ist, da es sich um gesampelte Stimmen handelt.

Cinesamples VOXOS

Die Grafik zeigt es schon: Neben den normalen Oktav- und Chord Pattern gibt es den legendären „Phrase Builder“. Was verbirgt sich dahinter? Die Stimmen singen eben nicht nur „Uuuuuuuhhhh“ oder „Aaaaaah“ was andere virtuelle Chöre (wie z.B. Requiem Pro oder Symphonic Choirs) auch schaffen, sondern in Summe 30 Silben in einer Matrix welche frei miteinander kombinierbar sind. Jede dieser Silben verknüpft sich intuitiv so dass man tatsächlich den Eindruck hat, der Chor würde komplette Sätze singen. Wenn dass Ganze darauf ausgelegt ist, den Klang ausklingen zu lassen (Sustain) verbindet der „Phrase Builder“ die Silben melismatisch über mehrere Noten. Darüber hinaus ist Voxos in der Lage je nach Stellung des Mod-Wheels von einem leisen Summen zu einem offenen, lauten Schrei zu wechseln (wobei ein permanentes Rumgebrülle sicher weniger für musikalische Genialität stehen würde) und verfügt auch über die geniale, für Cinesamples typische, Steuerung via Velocity Map (Übertragung von Note-On und Note-Off Befehlen in Abhängigkeit von der Anschlagsdynamik). Über den Breath Controller (MIDI 2) lassen sich die „Uuuuuhs“ in „Aaaaaahs“ überblenden was großartige Übergänge erzeugt. Sogar das Quantisieren klappt erstaunlich gut, wobei die Sinnhaftigkeit eines solchen Ansinnen durchaus fragwürdig erscheinen mag, hat man doch menschliche Stimmen und kein Schlagzeugset vor sich. Aber technisch machbar ist es mit Voxos…

Neben den schon genannten Features kommt Voxos mit einem Kinderchor, einem großartigen Sopran und Shoutouts als zusätzliche „Instrumente“ hinzu.  Die üblichen Mikrofonpositionen (in 24bit/48 kHz) stehen für ein individuelles Sounddesign ebenso zur Verfügung wie das „Bum Bum Bum“ was in keinem Chor fehlen darf.  Ferner sollte auch noch erwähnt werden, dass die Samples in der Bast Chapl aufgenommen wurden – einem Ort der für viele klassische Aufnahmen verwendet wird.

In Summe eine absolut geniale Bibliothek die ich bei meinen Arbeiten nicht mehr missen möchte. Und um meine Begeisterung ein wenig zu transportieren sagen Klänge mehr als 10.000 Worte, daher habe ich exklusiv für die Webseite hier ein Hörbeispiel mit Voxos eingespielt.

10 Fragen an….Frank Landschoof

10 Fragen anDie letzte Runde „10 Fragen an….“ hat Klaus Schankin hier bestritten. Selbstverständlich sollen die Sprecherinterviews weitergehen, daher steht uns nun Frank Landschoof Rede und Antwort. Du hast ihn zuletzt bei „Wohin mit dem Stein“ als leicht nörgelnder, besserwisserischer Mann gehört und bei der aktuellen Hörgeschichtenproduktion „Der gewundene Pfad“ leiht er dem ehemaligen Seebären „Rakr“ seine Stimme.

Frank ist ein „kölsches Urgewächs“ und wohnt in der Stadt mit der größten Kappelle am Rhein. Auch wenn seine lebensbejahende, stets positive Art durch eine schwere Erkrankung einen Dämpfer erhielt so hat er auch dies für sich und vor allem für Andere genutzt und einen Podcast gestartet um anderen Menschen, die ein ähnliches Schicksal zu durchleben hatten, Mut zu machen. Erfreulicherweise gilt er mittlerweile als geheilt und verbringt seine Zeit neben Podcast mit seinem „Minirudel“ – eine Boston Terrier und einer Mischlingshündin. Ferner betrachtet er die Welt durch die Linse und ist begeisterter Hobbyfotograf.

Doch nun zu den 10 Fragen, mit denen wir Frank – insbesondere in seiner Eigenschaft als Sprecher – noch näher kennenlernen dürfen.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Die persönlichste und authentischste Art eine Lebensgeschichte zu erzählen ist mit der eigenen Stimme, was auch der Grund war Silbersurfers Podcast zu starten. Irgendwann kam ich zu einem Punkt wo ich nichts mehr soviel über mich selber erzählen wollte, sondern Texte von anderen benutzte, und Schlussendlich meine ersten kleinen Rollen in Hörspielen von Podcast-Kollegen sprach.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Mit der Stimme zu schauspielern, und eine andere Person zu erschaffen.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Erst mal natürlich durch lesen der Story. Danach versuche ich mir die Person vorzustellen, nach Angaben der Rollenbeschreibung wie sie aussieht wie sie sich bewegt, was für eine Art von Mensch sie ist usw. Habe ich diese Vorstellung gefestigt, entwickelt sich bei mir die Sprechweise für diese Rolle.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Kantige, eher raue Typen.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Erst mal mit seiner eigenen Stimme eine natürliche Sprechweise vor dem Mikrofon zu bekommen. Die Person die man spricht zu visualisieren, damit man die Rolle immer mit dem entsprechenden Körpergefühl spricht, und sich seine eigenen Aufnahmen immer wieder anhören.

Welches Equipment verwendest Du?

Mein Mikrophon ist ein Audio Technica 2035, das geht über ein Focusrite Scarlett 2i4 Interface in einen iMac mit dem ich Logic Express benutze.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die von mir gesprochene Rolle/Figur so zu sprechen das die Stimme sofort wieder mit der Rolle verbunden wird.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

…mann durch Musik und Atmosphäre als Hörer in eine andere Welt transportiert wird.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Interessante Figuren, eine abwechslungsreiche aber nicht vorhersehbare Handlung.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Vorbild hab ich eigentlich keins. Aber ich bewundere den Synchronsprecher Thomas Danneberg der vielen Stars seine Stimme leit, und in der Lage ist Stallone und Schwarzenegger in einem Film zu synchronisieren ohne das man merkt dass es nur ein Sprecher ist.

Besten Dank für das spannende Interview. Von Dir wird es ja noch eine ganze Menge zu hören geben und auch im Bezug auf Halloween sind wir noch nicht miteinander fertig Wer sich nicht gedulden will und hier und jetzt noch mehr von Frank erfahren und/oder lesen möchte, der kann gerne unter den folgenden Links ein wenig stöbern:

10 Fragen an….Klaus Schankin

10 Fragen anNachdem uns in der ersten Runde Alex Begau Rede und Antwort gestanden hat setzen ich nun die Reihe der Sprecherinterviews mit Klaus Schankin fort. Du hast ihn zuletzt in „Der gewundene Pfad 2-2: Als gestern noch morgen war“ gehört wo er dem zwielichtigen „Faruard“ erneut seine Stimme geliehen hat.  Meiner Meinung nach merkt man ihm den Spaß an dieser doch sehr vielschichtigen Rolle förmlich an und es ist jedes mal eine Freude ihn in Aktion zu hören. Doch genug meiner Einleitung, fangen wir mit der Vorstellung an.

Klaus ist ein 68er Jahrgang – also aktuell wo er dies niedergeschrieben hat 47, und damit seiner Meinung nach kein junger Hüpfer mehr. Geboren in Hannover, fand er seinen  Weg quer durch Deutschland vom Norden in den Süden und wohnt aktuell nahe Regensburg in Bayern. In seinem Leben gab es einige zahlreiche Hürden, Höhen und Tiefen. Musik hören und machen, Hörspiele, Film und Bücher sind so etwas wie seine Zweite Welt, in der man ihn finden kann.

Klaus SchankinKommen wir nun zu den 10 Fragen mit denen wir Klaus – insbesondere als Sprecher – noch weiter kennenlernen dürfen.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Angefangen hatte es eher mehr als Hobby. Ein wenig Podcast hier, etwas ansagen dort. In meiner Zeit als aktiver IT’ler gehörten auch Schulungen dazu, wo man frei sprechen lernen musste. Und dann war da noch meine Zeit als Sozialkritischer Aktivist, durch die ich in Zusammenarbeit mit dem Bürgerfunk Münster einen Podcast mit Organisiert und besprochen hatte, Etwas ernster als das, was ich sonst so tat. Hörspiele hatte ich schon immer gern gehört, seit Kindheit an. Und irgendwann vor Jahren stolperte ich über Hörspielprojekte, unter anderem auch Hoertalk.de, Soundtales Productions, Hörgeschichten, Neuvertonung, GBS Media, Star Trek Animation Movie Group und viele mehr. Seitdem geistert meine Stimme durch das Netz, so manchen Lautsprecher oder Kopfhörer und erfreut hoffentlich meine Zuhörer. Und nicht nur als Hörspiel, auch in dem ein oder anderem Animationsfilm. Und ja, inzwischen spreche ich auch Nebenberuflich in Kommerziellen Dingen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Das Wunder mit deiner eigenen Stimme die Situationen so überzeugend wie möglich zu zaubern, das die Menschen auch ohne Leinwandbild es plastisch miterleben können.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Einige wird es jetzt sicher überraschen, denn ich mache da überhaupt ncihts aufregendes oder besonderes. Ich mache nicht mehr als mir den Text vorher durch zu lesen, ihn ein paarmal laut vor mich hin zu sprechen und hier und da ein paar Anmerkungen im Script einzufügen. Evt. Gibt es hier und da noch einmal Rücksprache mit dem Verfasser, wenn etwas unklar ist. Und parallel dazu studiere ich die, nennen wir es, Charakter Kurzbiografie um mich ein wenig besser darauf einstimmen zu können. Und dann geht es ab vors Mikro.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Da gibt es so einige. Sei es der Zwielichtige Faruard aus den Hörgeschichten, Commander David Bishop und Chief Thompson aus zwei der Star Trek Animation Movie Group Projekten, auch der nicht ganz so distanzierter Erzähler in der Samy & Scott Serie sind ein paar meiner liebsten Serien-Babys.
Ich müßte wohl meine ganze Liste an Sprechjobs hier runter leiern, in jedem steckt etwas, was ich gern gemacht habe. Wobei ich gern etwas mehr den Fiesling spielen würde, aber meine Stimme ist dazu wohl oft zu sanft. Was ich auch gern noch öfter machen würde wäre, Voice Over zu sprechen.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Ohje, das wären so viele… üben, am Ball bleiben und nicht aufgeben. Hört auf die Erfahrenen, lernt Atmung, stellt Euch vor was ihr gerade sprecht, auch die Personen um Euch herum mit denen ihr interagiert (vor allem bei Dezentralen Aufnahmen, wo man alles alleine im stillen Kämmerlein aufnimmt) und nicht genervt sein, wenn die Regie es gern noch einmal anders haben mag. Also auch Geduld üben, aber auch Einfallsreichtum. Einfach nur sprechen ist es nicht immer, auch Bewegung, sich mal vom mikrofon weg drehen oder n Besonderen Situationen sich auch mal einen Gürtel um die Brust binden um gepresster zu wirken oder so etwas in der Art (so verrückt es auch klingt, aber solche Situationen gibt es tatsächlich). Und sprecht nach möglchkeit die Rollen im stehen. Das macht es leichter. Wenn der Hals trocken wird, einen Schluck Wasser trinken und auch mal einen kurze Pause einlegen. Aber vieles werdet ihr auch selber für Euch heraus finden müssen.

Welches Equipment verwendest Du?

Ein gutes Audiointerface, ein Großmembranmikofon, eine Schallgedämpfte Ecke, einen Computer und ein Tablet, manchmal auch einen Stift bei tatsächlich ausgedruckten Sachen – und jede Menge Wasser und Ingwertee.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die Hörgeschichten sind eine schöne Art Hörspiele und Serienprojekte auch über den Podcastweg zu hören. Soetwas gibt es im deutschsprachigen Raum, genau wie Podiobooks, leider viel zu selten. Das unterstürtze ich, aber auch meine Rolle als Faruad hat einen gewissen Reiz, wo ich verschiedene vielschichtige Dinge gleichzeitig ausspielen kann.

Hörgeschichten hören, weil….?

Wie schön, eine Fangfrage. Hier muss ich doch sagen, weil sie gut sind? (Man siehe mein schmunzeln im Gesicht). Aber es stimmt schon. Der Gewundene Pfad ist sicher nicht Game of Thrones als Hörgeschichte, aber eine tolle Serien Fantasy-Story im Podcast Format.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Sie muss mich packen und mitreißen, und auch wenn viele erfundene SciFi und Fantasy Elemente vorhanden sind, irgendwie schlüssig sein. Dafür braucht sie auch nicht immer den üblichen Happy End Wegen folgen, den strahlenden Helden immer hervorheben, ich mag auch den Schurken. Das ist so das wesentliche, was für mich eine Geschichte ausmacht. Alles andere sind Genrefragen oder persönliche Geschmackssachen, die einen entweder gefallen oder nicht.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Oh, es gibt viele tolle Sprecher. Ein wirkliches Vorbild, oder jemanden den ich am liebsten Nacheifern würde wie Stefan Kaminski, David Nathan, Santiago Ziesmer, Rufus Beck oder Michael Pan. Aber ob ich diese Klasse jemals erreiche ist etwas völlig anderes.

Vielen Dank für das sehr interessante Interview, ich bin mir sicher dass wir in nicht zu ferner Zukunft wieder von Dir hören werden. Wer noch mehr von Klaus erfahren und/oder lesen möchte, der kann gerne unter den folgenden Links ein wenig stöbern:

10 Fragen an…. Alex Begau

10 Fragen an...

Im Rahmen dieser Serie werde ich Dir einige Sprecher vorstellen die mir und Dir die Freude bereits gemacht haben, für Hörgeschichten aktiv zu werden. Den Anfang macht Alex Begau. Zuletzt hast Du sie bei „Der gewundene Pfad 2-2: Als gestern noch morgen war“ gehört. Sie verkörpert hier auf Ihre unnachahmlich einnehmende Art die Jägerin „Aerith“ und wird uns auch noch in den kommenden Folgen begeistern.

Alex, hauptberuflich gestresste Studentin in der Bachelorarbeitsphase spielt sehr gerne mit ihrer Stimme. Außerdem liebt  sie den Zauber von Büchern und guten Ideen. Sie schreibe selbst und würde gerne noch viel mehr und häufiger schreiben wenn es denn die Zeit erlaubt. Darüber hinaus lässt sie sich gerne inspirieren und bezeichnet sich selbst als Tagträumerin. Sie beschreibt sich als super chaotisch und vergesslich, aber irgendwie kriegt sie es dann doch schon alles auf die Reihe. Viele ihrer Freunde nennen sie verrückt und sie mutmaßt, dass dies doch recht zutreffend sein könnte.

Kommen wir nun zu den 10 Fragen mit denen wir Alex – insbesondere als Sprecherin – noch weiter kennenlernen dürfen.

 

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Zuerst hörte ich ungefähr sämtliche Hörspiele des Hörspielprojekts mit meiner Schwester, bis ich mich dann irgendwann entschloss, im Hörtalk anzumelden – eigentlich, um mich wieder besser zum Schreiben zu motivieren. Tja, und über das Forum wurde ich dann erfolgreich zum Sprechen angefixt. Offengestanden habe ich aber sehr sehr lange gebraucht, um mich zum Mikrokauf durchzuringen – das war alles so aufregend!

 

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Ich denke, die größte Herausforderung ist es, der Rolle eine ganz eigene Persönlichkeit zu geben. Sehr schwierig finde ich auch überzeugend herzlich zu lachen oder herzzerreißend zu weinen – diese ganzen reinen Emotionen wirken meiner Meinung nach sehr schnell unauthentisch.

 

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Ehrlich gesagt verlasse ich mich sehr viel (vielleicht ein bisschen zu viel) auf meine Intuition und mein Gefühl zur Rolle. Ich lese mir natürlich vorher durch, welchen Charakter sich der Autor vorgestellt hat und versuche zu überblicken, worum es in den Szenen geht. Ganz oft spreche ich die Takes aber spontan und alle hintereinander ein, einfach weil ich dann besser im Flow bleiben kann.

 

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Ich mag komplexe Rollen, die Charakter haben und nicht immer lieb und freundlich sind, sondern auch mal zynisch, direkt oder einfach ein wenig undurchschaubar sein können. Ich würde gerne mal eine richtig böse Rolle sprechen, das würde mir glaube ich sehr viel Spaß bereiten.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Im Großen und Ganzen sollten Neueinsteiger nicht den Mut verlieren, sich kleine Ziele stecken und sich über jede kleine Rolle freuen, die sie bekommen. Außerdem ist es immer gut, beim Einsprechen oder auch schon beim Üben vorher immer mehrere Varianten ausprobieren. Und allem voran: Spaß haben!

Welches Equipment verwendest Du?

Ich habe ein Røde Podcaster, das ich über USB an meinen PC anschließe. Letztens habe ich mir außerdem endlich ein ordentliches Stativ mit Spinne gegönnt, vorher habe ich da etwas improvisiert. Ich nehme übrigens auf meinem echt super gedämmten Dachboden auf – macht einen guten Sound, aber Stehen ist leider nicht drin. Es gibt also noch Optimierungsmöglichkeiten.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Ich fand es wirklich toll, als Sprecher ein Mitspracherecht zu haben, welchen Charakter ich denn verkörpern möchte. Die Hörgeschichte ist ja nun auch schon etwas längerfristig angelegt und so besteht vielleicht auch mal eine Chance auf eine länger bestehende Rolle.

Hörgeschichten hören, weil….?

…zunächst einmal viel Liebe und Arbeit von vielen unterschiedlichen Beteiligten in diesem Projekt steckt. Außerdem, weil dem Zuhörer eine vielseitige Geschichte mit ordentlich Dramatik und Spannung geliefert wird, die man sicherlich auch gut durch“suchten“ darf.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Für mich sind gute Geschichten solche, die mit den Erwartungen des Hörers spielen und unerwartete Wendungen nehmen. Ich werde sehr gerne überrascht, ich liebe paradoxe Zusammenhänge und allem voran stehe ich absolut auf sogenannte mindfucks!

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Ich muss sagen, ich habe gar kein konkretes Vorbild. Ich nehme einfach jeden Tipp mit, den ich zum Verbessern meiner Sprechleistung bekomme. Wenn mir die Sprechart einer Person gefällt, orientiere ich mich vielleicht schon ein wenig daran und ziehe die ein oder andere Anregung daraus.

 

Besten Dank für das spannende Interview, ich freue mich auf die nächste Zusammenarbeit mit Dir!

Hörgeschichten Tracks auf Soundcloud

Hörgeschichten auf Soundcloud

Nachdem mein letzter Eintrag „Hinter den Kulissen“ in Bezug auf die Musik für reichlich Feedback gesorgt hat habe ich nun beschlossen eine Auswahl der Hörgeschichten-Musik bei Soundcloud online zu stellen:

Dies ist nur ein Anfang und die Sammlung wird stetig ergänzt. Aktuell sind dort mehrheitlich nur wenige Cinesamples Produktionen zu finden, aber vermutlich wird sich das bald ändern. Den Player wird es auch im Seitenbereich geben so dass jede/r Interessierte nicht später stundenlang nach dem Artikel suchen muss um an die Musik zu kommen. Aktuell befindet sich dort übrigens nur Musik die exklusiv für Hörgeschichten Produktionen gemacht wurde, aber ich denke darüber nach auch andere Stücke hochzuladen welche dann über die CC-Lizenz frei verfügbar sind und in diesem Rahmen entsprechend frei verwendet werden können.

Zu guter Letzt: Nachdem der letzter Eintrag „Hinter den Kulissen“ für viel Interesse gesorgt hat werde ich die Serie fortsetzen. Ferner habe ich noch ein paar weitere Ideen mit der ich Euch die Zeit zwischen den einzelnen Episoden verkürzen kann, es lohnt sich also definitiv zurückzukommen. Stay tuned!

Neue Produktionswerkzeuge

Die letzte Hörgeschichtenfolge „Der gewundene Pfad 2-3: Licht und Schatten“ hat bereits davon profitiert und ich nutze die Gelegenheit „zwischen den Folgen“ mal wieder einen Einblick hinter die Kulissen der Produktion zu bieten. Wovon ich rede? Es sind neue Werkzeuge die ich mein Eigen nennen kann und die nun den Hörspielen zu Gute kommen.

CinesSamples und Kopfhörer

Fangen wir mit dem Ersten an: Ein Beyerdynamics DT 770 Pro hat meinen alten Sennheiser Studiokopfhörer abgelöst. Wie bei jedem Kopfhörer gibt es Anhänger und Skeptiker des Produktes. Ich zähle mich definitiv zu den Anhängern. Der DT770 Pro bietet ein unfassbar gutes, homogenes Klangbild – eine Tatsache die beim Mixing/Mastering essentiell ist. Hinzu kommt noch ein perfekter Tragekomfort dank großzügig ausgelegter Muscheln nebst Polsterung.  Zu den wichtigsten Aspekten zählen für mich natürlich die Klangeigenschaften und hier spielt der DT770 Pro seine Stärken aus: Sei es zum Entrauschen  von Aufnahmen, Überprüfen der Stereobreite, Mixen: Er liefert glasklare Höhen und einen transparenten, klar strukturierten Bass sowie eine perfekte Abschirmung der Außenwelt so dass man sich voll und ganz auf die eigentliche Aufnahme konzentrieren kann. Es mag gewiss Menschen geben die nun verwundert die Stirn in Falten legen – daher hier noch der Hinweis dass ich (und darauf gründet sich die Meinung) die 250 Ohm Variante verwende.

 

Kommen wir nun zum zweiten Teil der Produktionsneuheiten:

Die Hörgeschichtenproduktion „Der gewundene Pfad 2-3: Licht und Schatten“ war der erste Nutznießer der neuen virtuellen Instrumente von Cinesamples. Was hat es damit auf sich? Ich müsste an dieser Stelle nun eine länger Abhandlung über Sequenzer, virtuelle Instrumente und noch viele weitere Dinge schreiben um dem Kontext wirklich gerecht zu werden. Sollte dies wieder erwarten tatsächlich gewünscht werden, werde ich dies zu gegebener Zeit auch gerne einmal tun. An dieser Stelle werde ich also nun nur verkünden was so toll und besonders an den neuen virtuellen Instrumenten ist.

Der große Unterschied ist, dass es sich hierbei um echte Instrumente handelt die Ton für Ton und Vortragsanweisung (z.B. Legato, Pizzicato) aufgenommen wurden. Hinzu kommt noch, dass die Mikrofonierung exakt der Platzierung gemäß einem Orchestersitzplan umgesetzt wurde (z.B. die Violine klingt im Stereoraum immer von ihrem angestammten Platz, der linken Seite – vom Dirigenten aus gesehen). Hierdurch wird ein extrem natürliches Klangbild erzeugt wo ein klassischer Synthesizer der ein Orchester eben nur „imitiert“ indem er Instrumente per Klangsynthese erzeugt nicht heran kommt. Sicherlich mag das spitzfindig klingen, aber letztendlich sind dies die berühmten letzten 10% die oftmals den Unterschied machen. Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch das Preis/Leistungsverhältnis was mich als Semi-Professioneller Musiker überzeugt hat. Hier hat Cinesamples tatsächlich einen großen Schritt getan um den Platzhirschen wie z.B. Symphobia ernsthaft Konkurrenz zu machen. Abgerundet wird das Angebot durch ein intuitives und perfekt abgestimmtes Bedienerinterface – was will man mehr?

Um das Bild rund zu machen noch eine Auflistung der virtuellen Instrumente von Cinesamples welche ich mittlerweile im Einsatz habe:

Die Liste wird bei Bedarf aktualisiert.

Cutting DgP 2-3 und Logic Pro X

DgP2-3 Screenshot

Das erste Lebenszeichen von „Hörgeschichten“ nach Eröffnung der neuen Webseite. Ich will Euch auf diese Weise ein kurzes Lebenszeichen mitgeben und erfreut verkünden: Auch wenn es noch Nachzügler gibt so reicht es doch bereits jetzt schon aus mit dem Cutting und Sounddesign zu beginnen. Was Ihr hier oben seht ist das Intro sowie die erste Szene welche ich bereits als abgeschlossen betrachten kann.

Ein wesentlicher weiterer Punkt für dieses Posting ist aber auch dass ich verkünden möchte das meine Produktion nun auf Logic Pro X umgestiegen ist. Und dies sowohl was das Storing/Orchestrieren angeht als auch für das Hörspieldesign selbst. Auch wenn ich zuerst dachte „Was für ein unnötiger Ranz – aber gut, eine besser CPU Auslastung hilft beim Orchestrieren immer!“ so hat mich das Programm doch nach der Installation eines besseren belehrt. In kurzen Worten: Ich bin schlichtweg begeistert!! Nicht nur die Oberfläche ist moderner und übersichtlicher geworden. Es ist vor allem die Haptik des Programmes die überzeugt, und dies in zahlreichen kleinen Details. Sei es die automatische Entfernung von redundanten Automationspunkten, dem sauberen Rastern von Spurinhalten bis hin zu der Möglichkeit mit Logic Remote zu arbeiten. In Summe hat sich der kreative Workflow ungemein beschleunigt und alles geht irgendwie flüssiger, gradliniger zur Hand. Das Programm hat zwar nicht das „Denken“ eingestellt, nur ist die KI nun tatsächlich unterstützend dabei und versucht nicht krampfhaft irgendwelche Dinge zu tun von der sie glaubt dass sie hilfreich wären, in Wirklichkeit aber eben absolut destruktiv sind.

In Summe also: Very well done, Apple. Und ja, wenn nun die letzten Nachzügler erwartungsgemäß eintrudeln bin ich sehr optimistisch dass die Veröffentlichung der dritten Folge von DgP 2 nicht zu fern ist. Stay tuned….

Hörgeschichten Jahresrückblick 2014

Hörgeschichten Jahresrückblick 2014

Dieses Jahr gibt es keine Hörgeschichten Weihnachtsgeschichte. Soviel kann ich bereits jetzt schon verraten. Doch das Hörgeschichten Jahr war ein recht aufregendes, spannendes und turbulentes Jahr so dass ich kurz Rückschau halten will welche Meilensteine das Projekt doch so erlebt hat.

 

28. Januar: Der Trailer zur zweiten Staffel von „Der gewundene Pfad“ – Die Erben des Feuers geht online. Hiermit ist nun offiziell das die Abenteuer rund um Kargan & Co weitergehen. Viele alte aber auch neue Stimmen haben sich angekündigt um das Projekt zu bereichern.

04. Juni:  Durch viele Widrigkeiten kurz gestoppt aber dann doch endlich weitergekommen. Und so ist an diesem Tag das Dialogskript zur ersten Folge der 2. Staffel – „Schatten am Horizont“ fertig. Ein wirklich wichtiger Meilenstein für das Projekt, gab es zwischenzeitlich doch arge Zweifel ob das noch mal etwas werden würde. Und siehe da – es wurde.

19. Juli – 31. Juli: Meinen Podcastserver hat es komplett zerlegt so dass alle Dateien aus dem Netz gefegt sind. Viele Stunden des mühsamen Backups später ist Hörgeschichten endlich wieder online.

31. August: Mehr als ein halbes Jahr nach dem Erscheinen des Trailers geht nun endlich Hörgeschichten: „Der gewundene Pfad 2-1: Schatten am Horizont“ online. Die Folge wird mit großem „Hallo“ empfangen und viel positives Feedback motiviert mich noch mal richtig Gas zu geben.

06. September: Die Hörgeschichten Facebook-Fanpage begrüßt ihren 50. „Fan“. Es freut mich ungemein zu sehen wie das Projekt wächst und gedeiht und auch in Bereichen Anklang findet, die man nicht der „klassischen Podcastszene“ zuordnen würde. Und der Rallye geht munter weiter.

31. Oktober: Fast eine kleine Tradition schon – und so auch dieses Jahr veröffentlicht Hörgeschichten in Kooperation mit Silbersurfer’s Kosmos ein Halloween Hörspiel. Dieses Jahr ist es „Wohin mit dem Stein?“ – eine Produktion mit echt kölschem Hintergrund. Die Resonanz ist extrem positiv was alle Beteiligten freut.

07. November: Still und heimlich wurde hinter den Kulissen gewerkelt so dass es nun weiter geht mit Kargan & Co. An diesem Tag erscheint Hörgeschichten: „Der gewundene Pfad 2-2: Als gestern noch morgen war“. Auch diese Folge kriegt ein unheimlich positives Feedback, sogar eine iTunes Rezension ist mit dabei.

21. Dezember: Der Hörgeschichten Jahresrückblick erscheint…….

 

An dieser Stelle möchte ich nochmals allen Unterstützer dieses lauschigen Projektes ganz herzlich „Danke“ sagen – ohne Euch wäre Hörgeschichten sicher nicht dort wo es bereits jetzt steht.

 

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