10 Fragen an….Frank Landschoof

10 Fragen anDie letzte Runde „10 Fragen an….“ hat Klaus Schankin hier bestritten. Selbstverständlich sollen die Sprecherinterviews weitergehen, daher steht uns nun Frank Landschoof Rede und Antwort. Du hast ihn zuletzt bei „Wohin mit dem Stein“ als leicht nörgelnder, besserwisserischer Mann gehört und bei der aktuellen Hörgeschichtenproduktion „Der gewundene Pfad“ leiht er dem ehemaligen Seebären „Rakr“ seine Stimme.

Frank ist ein „kölsches Urgewächs“ und wohnt in der Stadt mit der größten Kappelle am Rhein. Auch wenn seine lebensbejahende, stets positive Art durch eine schwere Erkrankung einen Dämpfer erhielt so hat er auch dies für sich und vor allem für Andere genutzt und einen Podcast gestartet um anderen Menschen, die ein ähnliches Schicksal zu durchleben hatten, Mut zu machen. Erfreulicherweise gilt er mittlerweile als geheilt und verbringt seine Zeit neben Podcast mit seinem „Minirudel“ – eine Boston Terrier und einer Mischlingshündin. Ferner betrachtet er die Welt durch die Linse und ist begeisterter Hobbyfotograf.

Doch nun zu den 10 Fragen, mit denen wir Frank – insbesondere in seiner Eigenschaft als Sprecher – noch näher kennenlernen dürfen.

Wie bist Du zum Sprechen gekommen?

Die persönlichste und authentischste Art eine Lebensgeschichte zu erzählen ist mit der eigenen Stimme, was auch der Grund war Silbersurfers Podcast zu starten. Irgendwann kam ich zu einem Punkt wo ich nichts mehr soviel über mich selber erzählen wollte, sondern Texte von anderen benutzte, und Schlussendlich meine ersten kleinen Rollen in Hörspielen von Podcast-Kollegen sprach.

Was sind Deiner Meinung zufolge die größten Herausforderungen beim Sprechen?

Mit der Stimme zu schauspielern, und eine andere Person zu erschaffen.

Wie bereitest Du Dich auf eine Rolle vor?

Erst mal natürlich durch lesen der Story. Danach versuche ich mir die Person vorzustellen, nach Angaben der Rollenbeschreibung wie sie aussieht wie sie sich bewegt, was für eine Art von Mensch sie ist usw. Habe ich diese Vorstellung gefestigt, entwickelt sich bei mir die Sprechweise für diese Rolle.

Welche Rollen sprichst Du besonders gerne?

Kantige, eher raue Typen.

Welche Tipps & Tricks hast Du für Neueinsteiger?

Erst mal mit seiner eigenen Stimme eine natürliche Sprechweise vor dem Mikrofon zu bekommen. Die Person die man spricht zu visualisieren, damit man die Rolle immer mit dem entsprechenden Körpergefühl spricht, und sich seine eigenen Aufnahmen immer wieder anhören.

Welches Equipment verwendest Du?

Mein Mikrophon ist ein Audio Technica 2035, das geht über ein Focusrite Scarlett 2i4 Interface in einen iMac mit dem ich Logic Express benutze.

Was reizt Dich als Sprecher an der Hörgeschichten Produktion?

Die von mir gesprochene Rolle/Figur so zu sprechen das die Stimme sofort wieder mit der Rolle verbunden wird.

Mann sollte Hörgeschichten hören, weil….?

…mann durch Musik und Atmosphäre als Hörer in eine andere Welt transportiert wird.

Was macht für Dich eine gute Geschichte aus?

Interessante Figuren, eine abwechslungsreiche aber nicht vorhersehbare Handlung.

Wer ist im Bezug auf das Sprechen Dein Vorbild?

Vorbild hab ich eigentlich keins. Aber ich bewundere den Synchronsprecher Thomas Danneberg der vielen Stars seine Stimme leit, und in der Lage ist Stallone und Schwarzenegger in einem Film zu synchronisieren ohne das man merkt dass es nur ein Sprecher ist.

Besten Dank für das spannende Interview. Von Dir wird es ja noch eine ganze Menge zu hören geben und auch im Bezug auf Halloween sind wir noch nicht miteinander fertig Wer sich nicht gedulden will und hier und jetzt noch mehr von Frank erfahren und/oder lesen möchte, der kann gerne unter den folgenden Links ein wenig stöbern:

1 Kommentar

  1. Pingback: 10 Fragen an....Julia Bartel | Hörgeschichten

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