Neue Produktionswerkzeuge

Die letzte Hörgeschichtenfolge „Der gewundene Pfad 2-3: Licht und Schatten“ hat bereits davon profitiert und ich nutze die Gelegenheit „zwischen den Folgen“ mal wieder einen Einblick hinter die Kulissen der Produktion zu bieten. Wovon ich rede? Es sind neue Werkzeuge die ich mein Eigen nennen kann und die nun den Hörspielen zu Gute kommen.

CinesSamples und Kopfhörer

Fangen wir mit dem Ersten an: Ein Beyerdynamics DT 770 Pro hat meinen alten Sennheiser Studiokopfhörer abgelöst. Wie bei jedem Kopfhörer gibt es Anhänger und Skeptiker des Produktes. Ich zähle mich definitiv zu den Anhängern. Der DT770 Pro bietet ein unfassbar gutes, homogenes Klangbild – eine Tatsache die beim Mixing/Mastering essentiell ist. Hinzu kommt noch ein perfekter Tragekomfort dank großzügig ausgelegter Muscheln nebst Polsterung.  Zu den wichtigsten Aspekten zählen für mich natürlich die Klangeigenschaften und hier spielt der DT770 Pro seine Stärken aus: Sei es zum Entrauschen  von Aufnahmen, Überprüfen der Stereobreite, Mixen: Er liefert glasklare Höhen und einen transparenten, klar strukturierten Bass sowie eine perfekte Abschirmung der Außenwelt so dass man sich voll und ganz auf die eigentliche Aufnahme konzentrieren kann. Es mag gewiss Menschen geben die nun verwundert die Stirn in Falten legen – daher hier noch der Hinweis dass ich (und darauf gründet sich die Meinung) die 250 Ohm Variante verwende.

 

Kommen wir nun zum zweiten Teil der Produktionsneuheiten:

Die Hörgeschichtenproduktion „Der gewundene Pfad 2-3: Licht und Schatten“ war der erste Nutznießer der neuen virtuellen Instrumente von Cinesamples. Was hat es damit auf sich? Ich müsste an dieser Stelle nun eine länger Abhandlung über Sequenzer, virtuelle Instrumente und noch viele weitere Dinge schreiben um dem Kontext wirklich gerecht zu werden. Sollte dies wieder erwarten tatsächlich gewünscht werden, werde ich dies zu gegebener Zeit auch gerne einmal tun. An dieser Stelle werde ich also nun nur verkünden was so toll und besonders an den neuen virtuellen Instrumenten ist.

Der große Unterschied ist, dass es sich hierbei um echte Instrumente handelt die Ton für Ton und Vortragsanweisung (z.B. Legato, Pizzicato) aufgenommen wurden. Hinzu kommt noch, dass die Mikrofonierung exakt der Platzierung gemäß einem Orchestersitzplan umgesetzt wurde (z.B. die Violine klingt im Stereoraum immer von ihrem angestammten Platz, der linken Seite – vom Dirigenten aus gesehen). Hierdurch wird ein extrem natürliches Klangbild erzeugt wo ein klassischer Synthesizer der ein Orchester eben nur „imitiert“ indem er Instrumente per Klangsynthese erzeugt nicht heran kommt. Sicherlich mag das spitzfindig klingen, aber letztendlich sind dies die berühmten letzten 10% die oftmals den Unterschied machen. Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch das Preis/Leistungsverhältnis was mich als Semi-Professioneller Musiker überzeugt hat. Hier hat Cinesamples tatsächlich einen großen Schritt getan um den Platzhirschen wie z.B. Symphobia ernsthaft Konkurrenz zu machen. Abgerundet wird das Angebot durch ein intuitives und perfekt abgestimmtes Bedienerinterface – was will man mehr?

Um das Bild rund zu machen noch eine Auflistung der virtuellen Instrumente von Cinesamples welche ich mittlerweile im Einsatz habe:

Die Liste wird bei Bedarf aktualisiert.

2 Kommentare

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